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Go green: Nachhaltigkeit erfolgreich kommunizieren

20.Juli 2015 - Public Relations -

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein großes Thema in der Gesellschaft, sondern zählt auch zu den Trends der Zukunft und ist auf fast jeder Unternehmensagenda zu finden. Nicht selten setzen Unternehmen das Konzept der Nachhaltigkeit mit CSR, Corporate Social Responsibility, gleich. Beide haben sich in den vergangenen Jahren immer stärker angenähert. Streng genommen gibt es jedoch Unterschiede: Während CSR-Konzepte stärker den sozialen Aspekt und die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen betonen, liegt der Fokus der Nachhaltigkeit auf einer umwelt- und sozialverträglichen Wirtschaftsweise, die zudem wettbewerbsfähig ist.

Angesichts der jährlich steigenden Umweltbelastung und des zunehmenden Ressourcenverbrauchs, stehen Unternehmen in der Verantwortung, dem entgegen zu wirken – Nachhaltigkeit ist heutzutage keine Option mehr, sondern ein Muss. Aber Vorsicht: Greifen Sie grüne Themen nicht nur auf, um das Buzzword Nachhaltigkeit für Ihre PR-Zwecke zu nutzen und sich in der Öffentlichkeit als umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Unternehmen zu präsentieren. Versuchen Sie nicht ein positives Image zu kreieren, das keine nachhaltige Grundlage besitzt. Greenwashing zu betrieben – also das Ziel zu verfolgen ein Unternehmen mit PR-Maßnahmen grün und nachhaltig erscheinen zu lassen – ruft schnell einen negativen Effekt hervor: Vertrauensverlust bei Kunden und den eigenen Mitarbeitern. Die Positionierung als Teil der Green Economy und die erfolgreiche glaubwürdige Kommunikation von Nachhaltigkeit basiert auf einem seriösen Umweltmanagement, das das Ablegen des grünen Deckmäntelchens voraussetzt.

Gute Gründe für Nachhaltigkeitskommunikation

  • Hoher Stellenwert bei Mitarbeitern, Kunden und Leistungsträgern der Generation Y
  • Nachhaltigkeit kann den Umsatz steigern
  • Nachhaltigkeitskommunikation fördert Unternehmensimage

Mitarbeiter, Kunden und die nachrückenden Leistungsträger der Generation Y haben eine differenzierte Vorstellung von Nachhaltigkeit und stellen damit Erwartungen an Arbeitgeber beziehungsweise an Unternehmen. Verschwendung und Verantwortungslosigkeit im Umgang mit Ressourcen und in Umweltbelangen sind ein No-Go für viele potenzielle Mitarbeiter. Auch Verbraucher sind sensibler geworden. Sie beäugen und hinterfragen kritisch die gesamte Wertschöpfungskette von Produkten sowie Unternehmen und ihren Marken.

Laut „Wertschöpfungsreport Nachhaltigkeit 2014“, durchgeführt von der Münchner Managementberatung Biesalski & Company und Serviceplan-Tochter Facit Research, ist verantwortungsvolles Handeln kein „Nice to have“, sondern zahlt sich für Unternehmen aus und liefert einen messbaren und relevanten Wertschöpfungsbeitrag. Eine nachhaltige Unternehmensausrichtung trägt branchenübergreifend mit durchschnittlich fast fünf Prozent zum Umsatz bei. Nachhaltigkeit ist somit ein wichtiger Wertschöpfungsfaktor.

Der Sustainability Image Score (SIS) 2015 zeigt wie sich Nachhaltigkeitsaktivitäten von Unternehmen und deren Kommunikation auf Image und Marke sowie auf Kaufbereitschaft und Kundenbindung auswirken. Die Studie ist von der Serviceplan Gruppe initiiert und von Facit Research erhoben. Nachhaltigkeit setzt sich für den SIS-Index dabei aus drei Dimensionen zusammen: ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Je höher der errechnete Wert, desto nachhaltiger wird das Unternehmen wahrgenommen.

Seit dem Start vor fünf Jahren hat sich die Anzahl der Top-Branchen mit einem SIS-Wert größer als 60 verdoppelt, die Anzahl der Flop-Branchen hat sich deutlich von neun auf zwei verringert. Dies bedeutet: Nachhaltigkeit spielt für das Unternehmensimage weiterhin eine große Rolle. Laut Auswertung des SIS 2015 auf Serviceplan liegen Unternehmen mit einer professionellen und zeitgemäßen Vermittlung ihrer Nachhaltigkeitsaktivitäten im Trend und schneiden erfolgreicher bei ihren Kunden ab. Eine stabile, verständliche und vor allem glaubwürdige Kommunikation von Nachhaltigkeit belohnten Kunden mit höherer Loyalität.

Nachhaltigkeit erfolgreich kommunizieren

Für die erfolgreiche Kommunikation von Nachhaltigkeit gilt grundsätzlich: Es gibt keine Patentlösung oder einen verbindlichen Fahrplan, da das Umweltmanagement eines Betriebes anhängig von Branche und Unternehmensgröße ist. Es bedarf einer individuellen, ganzheitlichen Strategie. Wichtig ist, dass Sie einen proaktiven Dialog suchen: Machen Sie sich die Erwartungen Ihrer Zielgruppen bewusst, um erfolgreich und zielgerichtet mit ihnen zu kommunizieren. Tragend sind hier die PR-Instrumente Authentizität, Glaubwürdigkeit und Personalisierung. Die Kommunikation muss stets wahrheitsgemäß, fundiert und transparent sein.

Was können Sie konkret tun, um die Nachhaltigkeit Ihres Unternehmens zu kommunizieren?

Fördern Sie regionale oder lokale Projekte mit dem Ziel ein lebenswertes Umfeld für nachfolgende Generationen zu erhalten. Veranstalten Sie einen Umwelt-Talk und laden Sie Vertreter von Verbänden, Geschäftspartner und Bürger in Ihr Unternehmen ein. Eine Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit eignet sich gut für einen Tag der offenen Tür: Machen Sie verantwortungsvolles Handeln erlebbar. Nutzen Sie außerdem die Möglichkeit, sich auf Preise für Nachhaltigkeit zu bewerben. Zeigen Sie, dass Sie mit ihren Produkten oder Dienstleistungen besonders erfolgreich ökologischen Herausforderungen begegnen und Nachhaltigkeit als wirtschaftliche Chance begreifen.

Termine und Fristen für Nachhaltigkeitspreise

Fazit

Für die Kommunikation von Nachhaltigkeit im Sinne der Green Economy gibt es viele gute Gründe: In der Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren ein Wertewandel vollzogen, der Unternehmen immer mehr in der Verantwortung sieht, ökologisch verantwortungsbewusst zu handeln. Einige Investitionen sind nötig, aber zahlen sich aus: Nachhaltigkeitskommunikation wirkt sich positiv auf Unternehmens- und Markenimage aus, belohnt durch höhere Kundenloyalität und kann den Umsatz steigern. Eine erfolgreiche Kommunikation mit den Zielgruppen basiert dabei auf Transparenz, Glaubwürdigkeit und fundierten Tatsachen.

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Ein Beitrag von Sandra Schütz



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