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Die häufigsten Social-Media-Fehler

21.Februar 2019 - Social Media -

Social Media gehört inzwischen zum PR-Alltag. Und wo gehobelt wird, fallen Späne. Schnell ein Posting zwischen Tür und Angel verfasst oder mal eben ein Profil erstellt, damit ein Unternehmensaccount vorhanden ist. Stopp! Wir haben für euch plattformübergreifende, aber auch spezifische Fehler auf den einzelnen Kanälen aufgelistet, die ihr im Umgang mit Social Media unbedingt vermeiden solltet.

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Social-Media-Fehler, die ihr auf allen Plattformen vermeiden solltet      

  1. Ihr behandelt alle Social-Media-Plattformen gleich

Je nach Plattform unterscheidet sich sowohl die Zielgruppe, als auch der Content, der auf den Seiten beliebt ist. Verfasst also niemals nur ein Posting für alle Kanäle.

  1. Weder Plan noch Strategie

„Ohne Social-Media-Strategie zu posten, ist, als würde man einen Zettel an die Wand drücken in der Hoffnung, dass er hängen bleibt“ (PR Daily). Eine Vergeudung von Zeit, Ressourcen und Geld. Nehmt euch die Zeit, eure Ziele zu definieren. Integriert sie in die PR-Planung und generiert Social-Media-Posts, die euch schrittweise diesen Zielen näherbringen.

  1. Posten ohne Korrektorat

Fix noch einen Tweet beantworten oder den Blog-Beitrag bei Facebook anteasern – und dabei Rähctschriebfeehler übersehen. Wer sich nicht zwei Minuten Zeit fürs Korrektorat nimmt, macht sich mit Schnitzern online unsterblich. Muss nicht sein.

  1. Quantität vor Qualität

Regelmäßiges Posten ist das A und O in den sozialen Medien. Das ist richtig – aber nicht um jeden Preis. Wer viel Semi-Interessantes von sich gibt, wird schneller entfolgt als jemand, der selten, aber dann Relevantes schreibt. Ihr solltet immer die Qualität eurer Posts und insbesondere den Nutzen für den User im Hinterkopf behalten.

  1. Ihr macht alles, aber nichts richtig

Wer nicht „Nein“ sagen kann, hat im Social Web schlechte Karten. Ist es sinnvoll, zu bloggen, auf Facebook, Twitter, Xing und Instagram Inhalte zu posten, eine schicke Pinterest-Pinnwand zu pflegen UND auf LinkedIn aktiv zu sein? Man kann und muss nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Gleicht eure Ziele mit den Portalen ab und konzentriert euch auf die, die sich für euer Unternehmen eignen.

  1. Jeder Post ein Roman

„Ich schreibe Dir einen langen Brief, weil ich keine Zeit habe, einen kurzen zu schreiben“, soll einst Goethe gesagt haben. Genau darin besteht die Kunst in den sozialen Medien. In der Kürze liegt die Würze: Formuliert kurze, prägnante Texte, die Aussagekraft haben.

  1. Keine Interaktion

Nicht ohne Grund heißt es „Social“ Media: Tretet mit euren Followern in den Dialog. Wenn euch jemand eine Nachricht schreibt oder einen Kommentar hinterlässt, reagiert darauf. Plant zumindest für eine kurze Antwort oder einen Like Zeit ein. So zeigt ihr euren Followern, dass ihr ihre Meinung wertschätzt. Das gilt im Übrigen auch für kritische oder negative Kommentare.

  1. Nur posten, wenn ihr ein neues Produkt vermarkten wollt

Social-Media-Kanäle sind nicht nur dazu da, Werbung für euer Unternehmen oder eure Produkte zu machen. Bietet euren Followern emotionale, abwechslungsreiche und relevante Inhalte: Gewährt beispielsweise ein Blick hinter die Kulissen. Ein Foto der Mitarbeiter oder ein Tweet über den verpassten Eismann unterhalten nicht nur, sondern lenken den Fokus auf die Menschen hinter dem Unternehmensprofil.

Tweet

Quelle: https://www.kristinehonig.de/2012/06/ein-loblied-auf-den-blick-hinter-die-kulissen/

Wenn ihr diese Tipps für alle Plattformen beherzigt, werdet ihr deutlich bessere Erfolge mit euren Kanälen erzielen. Es gibt jedoch auch plattformspezifische Fehler. Jede Social-Media-Plattform funktioniert anders. Wir zeigen euch die häufigsten Fehler auf Instagram, Facebook, Twitter und XING.

Instagram

Scoial-Media-Updates_Icon-InstagramInstagram als Fotoalbum nutzen

Ihr solltet Instagram nicht mit eurem persönlichen Fotoalbum verwechseln. Postet nur Fotos, die qualitativ hochwertig sind und einen Mehrwert für eure Follower und euer Business bieten. Wenn ihr also einen Shop für Kosmetik betreibt, postet keine unspektakulären Food-Fotos.

Eure Postings sind zu werblich

Wenn ihr nur Content postet, wenn ihr ein neues Produkt vermarkten wollt, merken das eure Follower. Die Instagram-Nutzer wollen unterhalten werden: Setzt auf einen weniger vertrieblichen Zugang zu den Usern. Stellt Markenwerte oder die konkreten Mehrwerte eurer Produkte in den Fokus der Kommunikation.

Unterschätzen der Bildbeschreibung

Einige Bilder sprechen für sich und bedürfen keiner großen Bildbeschreibung. In den meisten Fällen jedoch erzählen erst Bild und Text zusammen eine Geschichte. Ein Bild kann noch so banal sein – mit einer großartigen, prägnant und verständlich formulierten Bildunterschrift wird jedes Posting gerettet. Manche Follower brauchen auch noch einen kleinen Schubs in die richtige Richtung: Baut Gesprächsöffner wie beispielsweise Fragen oder Aufforderungen in eure Beiträge ein, sodass der Nutzer Anlass hat, mit euch zu interagieren.

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 Stories ignorieren

Mehr als 200 Millionen User nutzen die Story-Funktion. Diese Option und Reichweite außer Acht zu lassen, ist grob fahrlässig. Eine von fünf Stories regt den Zuschauer zur Interaktion via Direktnachricht an. Lasst euch dieses Potenzial nicht entgehen. Außerdem bietet die Story-Option eurem Unternehmen die Möglichkeit, euch authentisch, spontan und kreativ zu präsentieren.

Mit der Bildbearbeitung übertreiben

Instagram liefert bereits integrierte Filter zur Bildbearbeitung mit. Jedoch solltet ihr nicht die gesamte Palette der Filter ausprobieren und auch nicht mit „FaceTune“ übertreiben. Setzt Filter mit Bedacht ein und passend zum Bild oder Anlass ein, sonst wirken die Bilder schnell gekünstelt oder wenig professionell. Jedoch gibt es bei der Gestaltung kein Geheimrezept: Einige Accounts erzielen auch mit extremer Bildbearbeitung und künstlerischer Intention, die zur Marke passt, Erfolge.

Twitter

Zu wenig posten

Scoial-Media-Updates_Icon-TwitterIm Gegensatz zu anderen Plattformen solltet ihr euren Twitter-Account häufiger bespielen. 15 Tweets pro Tag empfehlen Studien. Bedenkt dennoch, lieber seltener aber dann user-relevanten Content posten, als viele uninteressante Inhalte.

Copy & Paste Tweets

Mehr als 400 Millionen Tweets am Tag gehen auf Twitter raus. Auch wenn ihr sicher gehen wollt, dass eure Tweets wahrgenommen werden, solltet ihr denselben Tweet nicht 50-mal posten. Es ist okay, häufiger zu einem Thema zu tweeten, jedoch solltet ihr von Copy & Paste absehen und die Tweets zu einem Thema variieren. Manchmal reicht schon das Umformulieren eines Tweets oder die Nutzung anderer relevanter Hashtags.

Uneinheitliche oder zu viele Hashtags

Bei richtigem Einsatz könnt ihr mit Hashtags effektiv eure Reichweite erhöhen und die Interaktion sowie die Auffindbarkeit eures Tweets verbessern. Dazu solltet ihr jedoch lediglich ein bis zwei relevante Hashtags pro Posting nutzen. Recherchiert für eure Marke relevante Hashtags, die Aufmerksamkeit garantieren und zu eurer Zielgruppe passen. Wollt ihr einen neuen Hashtag etablieren, sind solche am besten, die den Nutzer mit einbeziehen und Neugier wecken. Erklärt deshalb den Sinn hinter dem Hashtag und nutzt nicht immer nur euren Markenslogan.

Facebook

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Bewerben von schlechten Beiträgen

Euer Beitrag ist bei der Community nicht so gut angekommen – das wollt ihr durch das Bewerben des Beitrags ändern? Klingt plausibel, ist jedoch der falsche Ansatz und rausgeschmissenes Geld. Am besten bewerbt ihr Beiträge, die bereits gut bei der Zielgruppe angekommen sind. Postings mit guter Interaktionsrate und hoher organischer Reichweite sollten weiter beworben werden. Diese Beiträge kommen garantiert auch bei weiteren Personen gut an.

Link am Ende des Beitrags

Falls euer Facebook-Beitrag doch mal länger geworden ist, baut euren Link nicht erst am Ende des Postings ein. Fügt euren Link unbedingt vor dem Ende der fünften Zeile ein: Denn ab da wird automatisch umgebrochen und euer Link verschwindet hinter dem „Mehr anzeigen“-Button.

XING

Ein fehlendes Impressum

Wenn ihr XING vertrieblich nutzt, solltet ihr ein Impressum auf der Plattform hinterlegen. Idealerweise legt ihr das Impressum nicht nur im dafür vorgesehenen Impressum an, sondern auch im XING-Portfolio.

Das nichtssagende Profil

Füllt euer Profil mit ausreichend Angaben. Stichwortphrasen oder wenige bis gar keine Angaben vermitteln weder die eigene Spezialisierung noch die Kompetenz. Die Chancen für eine Kontaktaufnahme sinken somit um 80 bis 90 Prozent.

 

 

 

Autorin: Norina Wieners

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Ein Beitrag von Aufgesang-Team



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