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Zehn Tipps für erfolgreiche Pressearbeit

05.August 2014 - Public Relations -

Jedes Unternehmen, egal welcher Betriebsgröße, fragt sich: Wie schaffe ich es, mich von meiner Konkurrenz abzuheben und mich auf dem Markt zu etablieren? Eine wirkungsvolle Methode, um die eigene Bekanntheit zu steigern und sein Unternehmen ins öffentliche Licht zu rücken, ist die Pressearbeit. Wer glaubt, dass es genügt, ab und an einen auf die Schnelle  geschriebenen Artikel an einen x-beliebigen Redakteur zu schicken, hat sich geirrt. Dieses Instrument des Marketing-Mixes fordert Zeit und somit Geld.

Wie Sie erfolgreiche Pressearbeit betreiben erfahren Sie in diesen zehn Tipps.

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1.       Qualität der Mitteilung
Bieten Sie den Redakteuren einen qualitativ hochwertigen, sachlichen und verständlichen Text. Formulieren Sie nicht zu werblich, Sie betreiben Public Relations und kein Marketing.
Journalisten veröffentlichen bevorzugt kurze, knackige Texte, achten Sie darauf nicht abzuschweifen und kommen Sie zum Punkt. Beantworten Sie die W-Fragen, so dass Sie alle eventuell auftretenden Fragen von Journalisten im Voraus beantworten.

2.       Kontakt zu Redaktionen
Journalisten haben einen straffen Zeitplan und sind immer „on the run“. Melden Sie sich regelmäßig bei den Redaktionen, sehen Sie davon ab, diese mit Inhalten zu bombardieren. Eine genaue Themenplanrecherche womit sich das Medium beschäftigt, hilft Ihnen passende Artikel anzubieten. Mit frischen Zitaten und einmaligen Firmeneinblicken liefern Sie interessanten Content und machen auf Ihr Unternehmen aufmerksam.

3.       Bildmaterial beifügen
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, behalten Sie dieses Sprichwort im Hinterkopf. Mit Bildern erwecken Sie bei Ihrer Zielgruppe Emotionen und schaffen einen Wiedererkennungswert. Vergessen Sie nicht: Auch ein Bild benötigt eine aussagekräftige Unterschrift. Versenden Sie an Journalisten keine großen Datenmengen, diese verstopfen Postfächer und führen zu Wutanfällen in Redaktionen. Die bessere Alternative ist ein Link zum Downloadbereich in die Mail zu integrieren. Pressematerial das auf dem Postweg versendet wird, liegt im Optimalfall eine CD mit Daten bei.

4.       Der Redakteur ist Kunde
…und der Kunde ist König. Erwarten Sie nicht, dass der Redakteur Ihren Text originalgetreu wiedergibt. Oft kürzen oder ändern Journalisten Beiträge, weil das gewählte Medium begrenzt Platz bietet. Nehmen Sie dies nicht persönlich und kritisieren Sie den Redakteur nicht für sein Vorgehen. Wie Sie es schaffen, Ihre Meldung in den Medien zu platzieren, lesen Sie in unseren Blogbeitrag „So kommt Ihre Nachricht an – zehn Tipps im Umgang mit Journalisten“.

5.       Vorlaufzeiten beachten
Fachzeitschriften haben lange Vorlaufzeiten. Achten Sie darauf, dass der Artikel den Sie veröffentlichen möchten, mindestens sechs Wochen vor Erscheinungsdatum der jeweiligen Ausgabe, auf dem Tisch des Redakteurs liegt. Verspätete Berichte, die nach Redaktionsschluss eingehen, sind wertlos und werden nicht veröffentlicht.

6.       Pressearbeit ist kein Anzeigenersatz
Ja es stimmt, Anzeigen in Medien zu schalten ist kostenintensiv. Lassen Sie sich nicht verleiten, Pressearbeit als günstigen Ersatz zu nutzen. Der Mehrwert der in der Berichterstattung aufgeführten Mitteilungen liegt in ihrer Glaubwürdigkeit. Diese resultiert aus dem Gedanken, dass die Presse frei und nicht käuflich ist. Kreieren Sie ein positives Image Ihres Unternehmens, indem Sie die Presse mit aktuellen, brisanten und interessanten Themen überzeugen.

7.       Veröffentlichung im Internet
Publizieren Sie Ihren Content in jedem Fall auch im Internet. Dies erhöht Reichweite und Zugriffszahlen von und auf Berichte. Achten Sie darauf, dass Sie Inhalte von eigenen Websites auf unternehmensexterne verlinken. Tipps hierzu finden Sie in unserem vergangenen Blogbeitrag. Vermeiden Sie es, Content den Sie online veröffentlicht haben, Redaktionen anzubieten. Journalisten sehen sich durch die mediale Berichterstattung bedroht und wollen nicht die „Mitteilungsreste“ erhalten.
Schrecken Sie nicht davor zurück, Ihre Meldungen auch auf sogenannten Presseportalen zu veröffentlichen. Hier verbreiten Sie kostenlos und nicht allzu zeitintensiv Pressemitteilungen.

8.       Präsenz im WorldWideWeb
Machen Sie es Journalisten leicht, Sie Online zu finden. Redaktionen recherchieren ihre Informationen zunehmend im Internet. Eine dürftig gepflegte Unternehmenswebsite vermittelt ein negatives Bild und schreckt Berichterstatter ab, über Sie zu schreiben.
9.       Qualität statt Quantität
Ein gut organisierter Presseverteiler erhöht die Chance auf eine Veröffentlichung. Sehen Sie davon ab, Ihren Content an alle Kontakte zu senden, die Sie finden. Ein hoher Streuverlust und niedrige Publikationsraten sind die Folge. Gehen Sie gezielt auf Redaktionen zu, deren Themenplan sie im Voraus recherchiert haben. Sie geben sich so als professionell und informiert zu erkennen.
10.   Telefonisches Nachfassen – nein Danke
Oft publiziert und diskutiert wurden Berichte zum Thema „Nachfassen“. Versetzten Sie sich in die Rolle der Redakteure. Zeit- und Termindruck sind allgegenwärtig. Ein Redaktionsschluss jagt den nächsten. Lust auf ein dauerklingelndes Telefon? Nein! Glänzen Sie mit guten Artikeln anstatt mit nervigem „Anrufterror“.

Autorin: Nele Thumann

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Ein Beitrag von Aufgesang-Team



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