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Was beim Bloggen alles daneben gehen kann

02.August 2011 - Public Relations -

Der Aufbau eines gut frequentierten Business-Blogs klingt zunächst einfach, aber birgt gewisse Fallstricke. Ratschläge und Tipps bekannter Branchenlektüre helfen bei der ersten Orientierung. Im Dezember haben wir darüber berichtet, wie man besser bloggt. Doch welche Missgeschicke passieren unerfahrenen Unternehmensbloggern? Wir haben die sieben häufigsten Fehler zusammengefasst.

1. Nicht seine Leserschaft kennen

Wissen Sie, wer regelmäßig Ihr Blog liest? Viele Unternehmen wissen es nicht, doch das ist unerlässlich, um seine Leserschaft zu erreichen. Nur wer seine Zielgruppe kennt, kann in Blogbeiträgen gezielt auf Fragen und mögliche Problemstellungen eingehen. Dosieren Sie die Informationen in Ihren Blogposts abgestimmt auf Ihre Leser. Der beste Beitrag gespickt mit interessanten Fakten wird nicht die gewünschte Wirkung haben, wenn Ihre Leser sie nicht einordnen können.

2.  Nur über das Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen sprechen

Eine Unterhaltung mit jemandem, der nur über sich selbst spricht und Ihnen weiß machen will, wie großartig er oder sie ist, bleibt Ihnen sicher nicht in guter Erinnerung. Das sollten Sie auch beim Verfassen Ihrer Blogbeiträge berücksichtigen. Leser besuchen Ihr Blog in erster Linie, um mithilfe Ihrer Produkte und Dienstleistungen Lösungen auf ihre Probleme zu finden. Egal ob Finanzdienstleister, der Anlagetipps veröffentlicht, oder ein Möbelhaus, das über die neuesten Einrichtungstrends informiert –  bieten Sie Ihren Lesern informativen Content. Auf diese Weise bauen Sie eine Beziehung zum Besucher Ihres Blogs auf.

3. Keine Aktivierung Ihrer Leser

Großartige Inhalte, gepostet in regelmäßigen Abständen, sind sicherlich eine der Grundvoraussetzungen, um ein erfolgreiches Busines- Blog zu betreiben. Oftmals vernachlässigen Unternehmen jedoch, ihre Leser zu aktivieren. Ermutigen Sie die Besucher Ihres Blogs, auf Ihre Beiträge zu kommentieren. Reagieren Sie auf die Blogposts und gehen Sie auf die gestellten Fragen ein. Gewinnspiele und Gastbeiträge Ihrer Leser sind ebenfalls beliebte Elemente, die für Abwechslung und Dialog sorgen.

4. Keine Zeit, um auf Kommentare zu reagieren

Unternehmen, die bloggen, sollten dieses Tool nicht als Monolog betrachten. Der Austausch Austausch zwischen Blogbesucher und Unternehmen steht im Vorgrund – im optimalen Fall. Die wahren Qualitäten eines Blogbeitrages zeigen sich, wenn eine Interaktion zwischen  Lesern und dem Betreiber entsteht. Bedenken Sie: Manche Diskussionen, die in den Kommentaren stattfinden, können mitunter genauso wertvoll wie der eigentliche Beitrag selbst sein. Beispielsweise, wenn Fragen gestellt werden, deren Beantwortung einen Mehrwert für die Leser darstellt.

Vorsicht: Linkspam!

Ein regelmäßiges Lesen und Reagieren auf Kommentare lohnt sich nicht nur, weil man mit den Blogbesuchern in Kontakt tritt. Unternehmensblogger sollten auch auf unerwünschte, sinnfreie Kommentare, besser bekannt als Linkspam, achten. Kerstin Hoffmann hat zu dem Thema eine zweiteilige Reihe in ihrem Blog PR-Doktor veröffentlicht.

5. Widersprüchlichkeit

Zugegeben, es ist etwas knifflig, die Qualität der Beiträge mit dem Veröffentlichungsturnus in Einklang zu bringen. Hier liegt die eigentliche Widersprüchlichkeit, denn beide Elemente wirken oft gegensätzlich aufeinander.

Viele Experten haben die Auffassung, dass man nur bloggen sollte, wenn man wirklich etwas zu sagen hat. Diese Meinung lässt sich oberflächlich betrachtet vertreten, doch spätestens, wenn Unternehmen an einem regelmäßigen Veröffentlichungsplan (täglich, dreimal die Woche etc.) festhalten möchten, kann man diese Praxis oft nur mit Mühe verfolgen. Zudem hat sich in den letzten Jahren herauskristallisiert: Die erfolgreichsten Blogs setzen auf eine langfristige Veröffentlichungsroutine.

Aber: Regelmäßiges Bloggen bedeutet jedoch nicht, einfach irgendwas zu bloggen, weil man sich auf drei Blogbeiträge pro Woche geeinigt hat. Finden Sie den goldenen Mittelweg. Versuchen Sie intern festzulegen, wie viele qualitativ hochwertige Blogposts Sie in welchem Zeitraum veröffentlichen können.

6. Nicht den Blog-Content promoten

Sie haben für Ihr Unternehmen einen informativen Blogbeitrag geschrieben, aber niemand weiß davon? Ein häufiger Fehler von Betreibern von Business-Blogs. Kündigen Sie Ihren neuesten Blogposts Ihrer Leserschaft an. Nutzen Sie dabei nicht nur Ihre Unternehmenswebsite, sondern lassen Sie Ihre Follower und Fans in den sozialen Netzwerken wie Xing, Facebook, Twitter oder auch Google Plus davon wissen. Wenn Sie qualitative Inhalte produzieren, schämen Sie sich nicht, diese zu promoten.

7. Vernachlässigung von Blog-SEO

Ein weiteres Element, um die Aufmerksamkeit Ihrer Blogbeiträge zu steigern, ist der Einsatz von SEO. Blogposts von Unternehmen ranken besser, wenn Sie:

– einen beschreibenden keywordreichen Titel aufweisen

– mit einer ebenfalls keywordreichen URL versehen sind

– „Anchor“-Text (verlinkter Text), der sich aus relevanten Keywords zusammensetzt, enthalten

Zu guter Letzt empfiehlt es sich, ein SEO Plugin wie Headspace für WordPress oder Ähnliches zu nutzen. Auf diese Weise können Unternehmen ihre Titel und Metabeschreibungen für jeden Blogbeitrag gestalten und festlegen.

Sie wollen noch mehr über effektivieres Bloggen und Business-Blogs erfahren? Lesen Sie auch die Beiträge „Besser Bloggen“ und „Wer liest eigentlich Corporate Blogs – und warum?“.

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Ein Beitrag von Rebekka Müller



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