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Video-PR: Wie Sie Videos optimal verbreiten

15.Juni 2015 - Public Relations -

Mindestens genauso wichtig wie die professionelle Bewegtbild-Produktion ist eine gute Netzdurchdringung und Online-Auffindbarkeit. Wir Fachleute sprechen von Content-Seeding und meinen damit das Verbreiten oder Vermarkten von Inhalten über reichweitenstarke Kanäle. So erreichen wir relevante  Zielgruppen, welche die Inhalte sehen und weiterverbreiten.

Idealerweise liegt der aktiven Verbreitung eine Content-Marketing-Strategie zugrunde. Darin sind unter anderem Budgetierung und die Definition der Ziele und Zielgruppen enthalten. Diese Informationen sind unabdingbar für das weitere Vorgehen, etwa die Auswahl der zu bespielenden Kanäle oder die Art der Influencer-Ansprache. Hochdeutsch gesagt: Wenn Sie nicht wissen wohin Sie gehen wollen, können Sie nicht losziehen.

Klassischerweise gibt es drei Arten von Medien, über die wir Content – wie Videos – verbreiten: Owned, Earned und Paid Media. Owned Media sind Ihre eigenen Kanäle – vom Facebook-Profil über Ihre Website bis hin zum Unternehmensblog. Earned Media sind Blogs von Multiplikatoren und Fürsprechern, im Print klassischerweise Zeitungen und Zeitschriften. Und letztere, Paid Media, sind bezahlte Anzeigen. Um mit einem Video den bestmöglichen Output zu generieren, empfiehlt sich bei der Verbreitung ein Mix aller drei Medienarten. So ist die Wahrscheinlichkeit am größten, von den jeweiligen Zielgruppen gesehen zu werden.

Verbreitung und Viralität setzt Teilbarkeit voraus

Bevor die Verbreitung so richtig starten kann, gibt es einige Stellschrauben, die Content teilbar machen. Das Video selbst sollte

  • Geschichten erzählen, Komplexes einfach veranschaulichen oder polarisieren,
  • höchstens drei Minuten lang sein,
  • positive Gefühle auslösen,
  • professionell produziert sein,
  • und für die jeweiligen Endgeräte optimiert sein.

Detailliertere Tipps für ein gutes Online-Video finden Sie hier.

Die Basis: Ihr Video auf all Ihren Kanälen

Im ersten Schritt veröffentlichen Sie Ihr erstelltes Video auf Ihren eigenen Seiten und Portalen, das nennen wir Owned Media. Angefangen bei der eigenen Website oder dem Blog bis hin zu verschiedenen Profilen in Social-Media-Kanälen. Für Videos eignet sich am besten das reichweitenstärkste Portal YouTube. Anschließend lässt sich ein Video leicht in eigenen Profilen anderer sozialer Netzwerke teilen.

So legen wir den Grundstein für eine weitere Verbreitung der Inhalte seitens der Nutzer: Ein klarer, verständlicher, packender Titel sowie passende Kategorien und Keywords sorgen für eine leichte Auffindbarkeit. Welche Keywords Sie wählen, ergibt sich aus einer Keywordanalyse.

Unter dem Punkt „Teilen“ lassen sich Videos leicht auf einer Vielzahl von sozialen Netzwerken teilen, per HTML-Code in Websites einbetten oder per E-Mail an persönliche Kontakte versenden.

Influencer ansprechen und Fürsprecher finden

Dies führt zum nächsten Punkt: Earned Media. Begeistern Sie andere von Ihrem Content und finden Sie Fürsprecher! Hier bieten sich nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Zunächst können Sie Videos über persönliche Social-Media-Profile teilen und persönliche Kontakte um Weiterverbreitung bitten. Anschließend treten Sie an externe Kontakte heran. Ob über den firmeneigenen E-Mail-Verteiler, dem Ansprechen von Pressevertretern, Bloggern oder anderen Influencern und Multiplikatoren: Mit direkter Ansprache regen wir an, dass relevante Medien, Branchen-Portale oder einflussreiche Branchenvertreter und Unternehmen über Ihr Video schreiben oder es teilen.

Durch Anzeigen das Video weiter nach vorne bringen

Optimal ergänzt wird das Seeding durch Maßnahmen in Paid Media, also Anzeigenschaltung. Diese reichen von Suchmaschinenwerbung (insbesondere Google AdWords) und Werbung in Social-Media-Kanälen (Youtube- und Facebook-Ads) über gesponserte Beiträge auf Webseiten bis hin zu Native oder In-App Advertising. Hier sind die vorher definierten Zielgruppen ins Gedächtnis zu rufen: Mit welchen Anzeigen erreiche ich welche potenziellen Kunden?

Besonders erfolgsversprechend sind die Maßnahmen, wenn User mit den Inhalten interagieren können. Dies kann durch Wettbewerbe, Kommentarfunktionen oder Umfragen geschehen. So erhalten Sie wertvolles Kundenfeedback und fördern die Berichterstattung über Ihre Inhalte. Prominentes Beispiel für eine Interaktion, die große Reichweiten nach sich zog ist die ALS Icebucket-Challenge im Sommer 2014.

Strategische Platzierung und gezieltes Netzwerken macht Erfolg planbar

Ein jeder Content-Marketer wünscht sich, dass sein Video „viral geht“. Dies bedeutet, dass der Inhalt äußerst beliebt bei Nutzern ist und sich nahezu von alleine weiter verbreitet. Doch Viralität lässt sich schlecht planen. Wer also nicht auf den Überraschungserfolg hoffen und einen – insofern möglich – planbaren Erfolg seiner Kampagne erzielen möchte, der sollte auf die oben beschriebene strategische Platzierung in den drei Medien-Arten setzen. So stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Ressourcen optimal einsetzen und Ihre Zielgruppen passgenau erreichen.

Dennoch gibt es Erkenntnisse, die zeigen, wann es zumindest wahrscheinlicher wird, in sozialen Medien geteilt zu werden. So laufen nach Erkenntnissen von Hubspot Videos in den Monaten September, November und Oktober am besten. 25 bis 35 Prozent der Shares fielen dabei auf die Themen Unterhaltung und Bildung.

Erfolgsfaktoren des Content-Seedings zusammengefasst:

  • Passgenaue und individuelle Zielgruppenansprache
  • Teilbarkeit, am besten durch die reichweitenstarke Video-Plattform YouTube
  • Guter Titel, Kategorisierung und Verschlagwortung
  • Seeding über einen ausgeglichenen Mix aus Owned-, Earned- und Paid-Media

Autor: Jan Reinholz

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Ein Beitrag von Aufgesang-Team

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