• Tel.: 0511-9239990

Studien in PR und Öffentlichkeitsarbeit – Segen oder Fluch?

27.Januar 2014 - Public Relations -

ADAC-Mitgliederumfrage, Abstimmungen und Studien im Zusammenhang mit PR und Öffentlichkeitsarbeit – ein Kommunikationsinstrument im Tiefflug. Studien und Umfragen sind in der PR-Arbeit und in der Optimierung für Suchmaschinen, z. B. ein besseres Ranking bei Google, beliebte Werkzeuge. Aber nach der Veröffentlichung in die Krisenkommunikation zu schlittern?

Die Diskussion um Fehler oder Schuldzuweisungen möchten wir hier nicht weiter aufgreifen und uns auch nicht daran beteiligen. Dazu wurde bereits genug geschrieben und gemutmaßt – auch mit einem Augenzwinkern. Vielmehr möchten wir generell die Bedeutung oder den Einfluss von Studien auf die Kommunikation noch einmal herausstellen.

Studien in der Unternehmenskommunikation

Gerade frisch erschienen ist die Studie „Studien in der Unternehmenskommunikation“, herausgegeben vom F.A.Z.-Institut in Frankfurt am Main. Im Dezember 2013 wurden 165 Verantwortliche aus der deutschen Unternehmenskommunikation zu den Zielen, die sich mit Studien in der Kommunikation erreichen lassen, befragt. Sie nennen Erfolgsfaktoren und wirksame Präsentationsformate für die Veröffentlichung von Studien.

Von der Aufmerksamkeit zum Expertenstatus

Sind Studien immer noch erfolgsversprechendes Werkzeug in der Unternehmenskommunikation? 78 Prozent der Kommunikationsentscheider stimmt dem zu. Um die Aufmerksamkeit von Daten und Fakten des Unternehmens von Journalisten, Kunden oder der breiten Öffentlichkeit zu gewinnen, setzen sie auf den Mehrwert von Studien. Entweder werden sie bei Marktforschungsinstituten in Auftrag gegeben oder selbst im Unternehmen durchgeführt – 61 Prozent der Befragten haben bereits Studien herausgegeben oder planen es. Ziel ist, sich in seinem Themenbereich als Meinungsführer zu positionieren und Expertenstatus zu erreichen.

PDF, PM, PK, Pay with a Tweet

Die wichtigste Zielgruppe sind immer noch Journalisten (91 Prozent), die am häufigsten mit einer klassischen Pressemeldung (90 Prozent) erreicht werden. Weitere Adressaten sind die Fachöffentlichkeit (76 Prozent) und potentielle Kunden (66 Prozent). Beliebte Präsentationsformen sind außerdem PDF-Dateien (84 Prozent) und Pressekonferenzen (73 Prozent). Immer öfter werden Studien auch auf Microsites (73 Prozent) veröffentlicht, gern auch gegen eine Bezahlung in Form von Sharing auf Facebook, Google+ oder Twitter. Beliebt sind insbesondere die Kombination von gedruckten und digitalen Formaten. Hiermit wird die größte Resonanz in den gewünschten Zielgruppen erreicht.

Die Studie steht online für 25,00 Euro zum Download bereit.

Update

Maren Fliegner berichtet in ihrem Blogbeitrag „Die Macht der Studie: Wie Umfragen zum PR-Erfolg führen“ auf deutsche-startups.de, dass vor allem für Start-ups Studien eine optimale Möglichkeit sind, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und sich der Masse als Experte präsentieren. Dabei gebe es einige Punkte zu beachten wie Themenfindung, Befragung und Auswertung sowie die anschließende Pressemitteilung zu der die Studie.

Wenn Dir dieser Artikel gefallen hat, dann teile ihn bitte!

(No Ratings Yet)

Ein Beitrag von PR-Assistentin



Wissenswertes

Branchen

  • Digitale Wirtschaft
  • Investitionsgüter
  • IT
  • Mode
  • Lebensmittel
  • Lifestyle
  • Startups

Leistungen

Rechtliches