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Sprung ins Online-Marketing – Mein Praktikum bei Aufgesang

03.August 2018 - Agentur intern -

In diesem Beitrag blickt Fabian zurück auf sein sechsmonatiges Praktikum im Online-Marketing, mit den Schwerpunkten SEO und PPC-Marketing.

Wie war dein erster Tag?

Aufregend, herausfordernd, aber sehr angenehm. Bereits am ersten Tag erhielt ich einen zugegeben erstmal überfordernden Einblick in die Online-Marketing-Praxis. In einem längeren SEO-Meeting hagelte es Fachbegriffe wie u.a. Dofollow Links, Sichtbarkeitsindex, Organic Traffic, Duplicate Content, robots.txt oder SERPs und auch von den ganzen Tools, die erwähnt wurden, wurde mir etwas schwindelig. Im Bereich Suchmaschinenoptimierung war ich also ein absoluter Neuling, was sich aber fix änderte. Von Anfang an habe ich mich in der Agentur sehr wohlgefühlt, so warteten als Begrüßung ein Blumenstrauß und eine Schokolade auf meinem Platz und der Einstieg fiel, mit so tollen Kolleginnen und Kollegin, sehr leicht.

Wie sieht ein typischer Tag bei Aufgesang aus?

Einen typischen, routinierten Tag gibt es an sich nicht. Natürlich gibt es auch wiederkehrende Aufgaben, wie das Erstellen von SEO- oder PPC-Reportings oder die Vorbereitung und Teilnahme an verschiedenen Meetings, jedoch gleicht kein Tag einem anderem. Es wird also nicht langweilig! 😉

Was nimmst du aus deiner Praktikumszeit mit?

Online-Marketing ist enorm vielfältig. Besonders in den Bereichen SEO und PPC war meine Lernkurve gigantisch. So weiß ich jetzt nicht nur was die wichtigsten Ranking-Faktoren sind, sondern auch wie man diese für sich nutzt, um sichtbar in den Google-Suchergebnissen zu sein und zu bleiben. Suchmaschinen sehe und nutze ich nun ganz anders. So betrachte ich Title und Meta-Description sehr prüfend, hinterfrage die Intention der Suchergebnisse und auch die Quellen deutlich kritischer. Auch Keyword-Häufungen in Beiträgen stechen mir sofort ins Auge. Habe ich zuvor unbewusst auf Anzeigen geklickt, klicke ich nun nur noch auf bezahlte Suchergebnisse, wenn es sein muss. Anzeigentitel und -beschreibung betrachte ich nun aus einer anderen Perspektive. Ich weiß, dass die Titel auf 30 und die Anzeigenbeschreibungen auf 80 Zeichen begrenzt sind und muss schmunzeln, wenn ich merke, dass ein Text – mehr oder weniger kreativ – abgekürzt wurde. PPC, also Pay-per- Click-Marketing bezieht sich nicht nur auf die Suchmaschine, so konnte ich zum Beispiel auch Einblicke in Facebook-Ads gewinnen. Aufgesangs Kunden-Portfolio umfasst die verschiedensten Branchen. Themen bei Keyword-Recherchen und -Analysen waren so unter anderem Baby-Ausstattung, Gartenbeleuchtung, Serverschränke, Ausbildungsberufe, Gastronomieeinrichtung oder Mode. Die Themenvielfalt war sehr erfrischend und so habe ich den Spaß an der Sache auch bei umfangreichen Recherchen nie verloren. Was meint ihr, welches Keyword hat das höhere Suchvolumen: „Jungennamen“ oder „Mädchennamen“? (Auflösung gibt’s am Ende des Beitrags) 😉

Im Rahmen des Praktikums habe ich ein gutes Verständnis dafür entwickelt, wie Inhalte im Web entstehen und zu erkennen, was für ein Ziel sie verfolgen. Fasziniert bin ich davon, wie Content entlang der Customer-Journey geplant wird, um den richtigen Nutzer – trotz sinkender Aufmerksamkeitsspanne – im richtigen Moment, mit den passenden Inhalten anzusprechen und abzuholen. Neben fachlichen Kenntnissen nehme ich auch viele Eindrücke für mich persönlich mit. Um auch hier Beispiele zu nennen: Das Planen von eigenen Kapazitäten, das Lösen von erstmals aufgetretenen Problemen (u.a. Kuchen backen ;-)) und das Finden seiner Rolle im Rahmen einer Organisation. Aufgesang ist auch PR-Profi. So erhielt ich nebenbei auch Einblicke in typische PR-Tätigkeiten. Generell arbeiten die Fachbereiche SEO, PPC und PR eng zusammen und entwickeln gemeinsam Konzepte und Strategien.

Hast du Ratschläge für neue Praktikanten?

Online-Marketing ist schon ein Brett. Um hier im Rahmen eines Praktikums möglichst viel für sich mitzunehmen, hilft es, regelmäßig News aus einschlägigen, branchenrelevanten Quellen zu lesen. Für den Einstieg empfehle ich verschiedene Newsletter zu abonnieren, zum Beispiel die von onlinemarketing.de, www.seokratie.de, www.seo-suedwest.de, um nur einige zu nennen. So bekommt man aktuelle Brancheninfos direkt aufs Smartphone. Auch diverse fachspezifische Blogs, wie der agentureigene Blog eignen sich hervorragend, um einen Überblick zu bekommen. Bei mir hat es sich so ritualisiert, dass ich jeden Morgen – am Frühstückstisch oder in der Bahn – so 10 bis 15 Minuten lese und durch Beiträge stöbere. Das hilft unfassbar gut! Wichtig ist es zudem, Fragen zu stellen. Nicht nur solche zu konkreten Arbeitsanweisungen, sondern auch allgemeine, fachliche Fragen kann man bei den Aufgesanglern gut loswerden. Ein weiterer Tipp, seid ehrlich was eure Kapazitäten angeht. Gerade am Anfang möchte man niemanden vor dem Kopf stoßen und eine Aufgabe ablehnen, aber wenn ihr die Aufgabe dann nicht rechtzeitig schafft, wäre das auch nicht gut. Nutzt am besten euren Outlook-Kalender und plant damit eure Arbeitstage, so habt ihr einen guten Überblick über eure Kapazitäten.

Was steht nach deinem Praktikum an?

Mit dem Praktikum und der Abgabe meiner Bachelorthesis endet mein 8-semestriges BWL-Studium. Jetzt nach dem Praktikum und somit auch nach dem Studium lasse ich es erstmal ruhig angehen. Reisen, Familie und Freunde besuchen. Kurz durchatmen. Zudem plane ich nach Hamburg zu ziehen. Schon vor dem Studium war klar, wenn BWL, dann Marketing. Im Studium war Online-Marketing leider maximal ein Randthema. Bei Aufgesang traf meine Neugierde rund um das Thema Online-Marketing auf fachliche Expertise. Ich kann es mir gut vorstellen, nach dem Studium eine Stelle im Bereich SEO, eher sogar noch im PPC-Marketing aufzunehmen.

Fazit

Mein Praktikum war nicht nur fachlich der perfekte Einstieg ins Online-Marketing, auch persönlich konnte ich mich durch die Zeit bei Aufgesang in vielen Punkten weiterentwickeln. Herausfordernde Aufgaben, die super Betreuung und der lockere Umgang unter Kollegen haben dazu beigetragen, dass auch in arbeitsintensiven Phasen der Spaß an der Sache nicht verloren gegangen ist. Man spricht sich mit dem agenturüblichen „Du“ an und hat insbesondere beim gemeinsamen Mittagessen die Möglichkeit, seine Kolleginnen und Kollegen näher kennenzulernen. Ich bin sehr froh, diesen Schritt gegangen zu sein und danke Aufgesang für diesen tollen Einstieg ins Online-Marketing!

Auflösung: Das Keyword „Jungennamen“ hat ein durchschnittliches, monatliches Suchvolumen von 135.000 während „Mädchennamen“ ein Suchvolumen von 110.000 haben.

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Ein Beitrag von Aufgesang-Team



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