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Schlagzeilen sind Teamwork – Beispiel Taxi Deutschland

08.Oktober 2014 - Software und Tools -

Im September berichteten tausende Medien weltweit über die Klage von Taxi Deutschland gegen das US-Unternehmen Uber. Wir von Aufgesang beraten unseren Kunden Taxi Deutschland umfassend in Sachen PR. Wie sieht es hinter den Kulissen einer PR-Agentur aus? Welche Fäden werden gezogen? Welche Tools nutzt die Abentur, um passgenaue und terminierte Medienarbeit zu leisten? Hier unser kleiner Einblick.

Vertrauen als Basis für erfolgreiche Medienarbeit

PR-Beratung basiert grundsätzlich auf Vertrauen. Nicht nur der Kunde muss seiner PR-Agentur vertrauen, auch das Agentur-Team muss sich aufeinander verlassen können. Einer bzw. eine steht an vorderster Front, in dieser PR-Aktion unsere Teamleiterin Anja Floetenmeyer, die als Pressesprecherin für Taxi Deutschland agiert. Dahinter steht ein Team, das den reibungslosen Versand der Pressemeldungen und Statements garantiert und die daraufhin eingehenden Anfragen koordiniert. Bei Aufgesang kümmern sich darum eine Junior PR-Beraterin und eine PR-Assistentin mit Unterstützung durch eine Praktikantin.

PR-Handwerkszeug und Know-how

Das Tool unserer Wahl ist die professionelle PR-Software myconvento. Wir berichteten bereits über das Erstellen von passgenauen Verteilern, den High-Speed-Versand von Pressemitteilungen und den Kontakt im Zentrum der Pressearbeit. Alle Aktionen sind im myconvento gespeichert und lassen sich somit von jedem Kollegen nachvollziehen. Jedes Teammitglied hat parallel den Mandanten Taxi Deutschland geöffnet und speichert die aktuellen Journalistenfragen, Kontaktdaten und Gesprächsnotizen ab. Auf diese Weise sind die Daten immer auf dem neuesten Stand. Auch vor Ort bei einem Pressetermin in Frankfurt hat unsere Kollegin via Smartphone auf die Datenbank Zugriff. Neu gewonnene Kontakte sind blitzschnell dem Verteiler zugeordnet. Beim Vor-Ort-Termin vor dem Landgericht Frankfurt hat unser Team per Handyfoto übermittelte Visitenkarten in den Verteiler eingepflegt, so dass die verblüfften Journalisten direkt nach der Urteilsverkündung das vorbereitete Taxi Deutschland-Statement im Posteingang hatten.

Wichtig ist zudem ein gut gepflegter Pressebereich. Unser Kunde Taxi Deutschland stellt dort mit seinem ebenfalls gut eingespielten Team die neuesten Informationen, Daten und Bildmaterialien bereit.

Pressespiegel und Monitoring

Die Medienbeobachtung haben wir über den Dienstleister Landau Media organisiert. Unsere erste Pressemitteilung „Beschluss: Gericht verbietet Uber und Uberpop deutschlandweit, Verstoß gegen geltendes Verbraucherschutzrecht“ löste einen Mediensturm aus. Deshalb erhielten wir einige Stunden später einen Anruf unserer Kundenberaterin, dass es eine Flut an Clippings gäbe. Ob wir wirklich alle Clippings erhalten wollten – es seien bereits über 2.000 Meldungen gefunden worden. Wir stoppten kurzerhand die Medienbeobachtung für Online-Medien. Im Zeitraum von knapp drei Wochen sind 1.243 Print-Clippings sowie knapp 60 Clippings aus TV und Agenturmeldungen mit einem Anzeigenäquivalenzwert von über drei Millionen Euro entstanden, so das Ergebnis der Medienbeobachtung bei Landau.

Seitdem sich die Nachricht sekundenschnell weltweit verbreitete, sichteten wir die Online-Clippings über das Monitoring-Tool uberMetrics. Das Tool durchsucht automatisch 300 Millionen Online-Quellen inklusive Kommentaren, Foren, Social-Media-Kanälen und Blogs und analysiert diese beinahe in Echtzeit (Verzögerung: 120 Sekunden). Die Ergebnisse lassen sich nach verschiedenen Kategorien wie Mediensegmenten, Quellen, Viralität, Themen, Autoren und Tonalität filtern. Wir haben mehrere Suchagenten angelegt, um das Thema in seiner vollen Breite zu erfassen.

Innerhalb von drei Tagen ermittelten wir bereits über 4.000 Treffer zu unseren Suchbegriffen. Diese konnten wir dank uberMetrics schnell und unkompliziert für unseren Kunden Taxi Deutschland aufbereiten: Er erhielt ein umfassendes Reporting. Darin waren zum Beispiel die Erwähnungen im Zeitverlauf, die Verteilung auf die verschiedenen Mediensegmente und die Sentiments, also die Tonalität, mit der über unser Thema gesprochen wurde, enthalten. Das Ergebnis: In Kommentaren, Blogs und den sozialen Medien wurde das Verbot von Uber heftig diskutiert, und wir können mit exakten Zahlen belegen, dass die positive Sichtweise überwiegt. Auf dieser Erkenntnisgrundlage ging es dann in die nächste Runde.

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Ein Beitrag von PR-Assistentin



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