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Rezension: Digital Storytelling

14.Dezember 2016 - Rezensionen -

Durch die Digitalisierung und die Neuen Medien ist eine moderne, interaktive Art der Geschichtenerzählung, das Digital Storytelling, entstanden. Das heißt nicht, dass sich der Inhalt der Geschichten verändert hat, jedoch können sie in einer facettenreicheren Art und Weise dem Publikum vermittelt werden. So bietet es für Kommunikationsexperten, aber auch für Marketingverantwortliche, Werbetreibende, Blogger und Journalisten etc., große Möglichkeiten.

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In der Praxis weist Digital Storytelling noch gewisse Defizite auf, wie Dieter Georg Herbst und Thomas Heinrich Musiolik, Autoren des Buches „Digital Storytelling“, herausstellen. Viele Unternehmen verwenden es gar nicht oder setzen es falsch um. Wenn Sie Ihr Digital Storytelling verbessern oder es für Ihre Unternehmenskommunikation nutzen wollen, dann werfen Sie einen Blick in das Buch „Digital Storytelling“. Als Einführung erklärt es die Thematik übersichtlich und zeigt Ihnen, welche Aspekte bei der Umsetzung wichtig sind.

In insgesamt zehn Kapiteln auf 168 Seiten führen die Autoren die Voraussetzungen für eine spannende Geschichte aus, welche Möglichkeiten es bietet und wie Sie Ihre eigenen Digital Stories schreiben. Jeder Punkt wird hierbei durch Praxisbeispiele aus Unternehmen unterfüttert und bietet hilfreiche Anregungen für eigene Projekte.

Wir haben Ihnen die interessantesten Inhalte einmal zusammengefasst:

 

  • Im ersten Kapitel klärt das Buch Fragen rund um eine gelungene Geschichte, dem Kernpunkt des Digital Storytellings. Sie erfahren, was relevant für die Geschichte ist, warum Sie damit Erlebnisse schaffen müssen und was Storytelling ausmacht. Im Folgenden zeigt Ihnen das Buch zwölf Schritte zur eigenen Digital Story. Vom Anfang, dem Aufbau der Geschichte, bis hin zur Beteiligung des Users und der Vernetzung der Geschichten, zeichnen Dieter Georg Herbst und Thomas Heinrich Musiolik einen Leitfaden, dem eine erfolgreiche Digital Storytelling-Kampagne folgt.

 

  • In Kapitel E stehen die Besonderheiten der digitalen Medien im Zusammenhang mit dem Hauptthema im Fokus. Hierbei gehen die Autoren näher auf die „Big Four“ (Integration, Verfügbarkeit, Vernetzung und Interaktivität) ein und erläutern, was diese im Einzelnen für neue Möglichkeiten für das Geschichtenerzählen bieten. Des Weiteren erklärt Kapitel F, wie dadurch der User selbst Teil der Geschichte wird. Das Buch stellt im Bezug dazu die zwei Formen der Interaktivität vor und wie Kunden und Mitarbeiter selbst als Erzähler der Story auftreten können.

 

  • Der nächste spannende Aspekt ist die Erklärung des Unterschieds zwischen klassischen linearen Geschichten und den nun möglichen nicht-linearen Geschichten. Darüber hinaus klärt das Werk wichtige Fragen, wie: Welche Vernetzungen sind möglich und wie stelle ich die richtige Navigation in einer nicht-linearen Geschichte her, ohne dass das Publikum den Überblick verliert?

 

  • Kapitel H erläutert, wie der Spannungsaufbau einer Digital Story erzeugt wird. Die Autoren bieten mehrere Ansätze, um die Spannung zu erhöhen, wie z.B. durch Emotionen, Unsicherheit und Erwartung oder durch Konflikte. Dabei relevant ist auch die richtige Kulisse, in der die Geschichte eingebettet ist. Auf welchen Kanälen positionieren Sie am besten Ihre Story – bei YouTube, Twitter, Facebook oder doch allen dreien?

 

  • Einen der wichtigsten Kernaspekte erläutert das Kapitel J – die Gestaltung einer Geschichte als Erlebnis ist, laut den Autoren, Dreh- und Angelpunkt eines jeden Digital Storytellings. Deshalb bieten sie Ihnen verschiedene Möglichkeiten, durch Geschichten und Kommunikation Erlebnisse auszulösen. Dafür erfahren Sie die relevantesten menschlichen Bedürfnisse, die eine Digital Story befriedigen, und welche positiven Gefühle das Publikum erfahren muss.

 

  • Ein netter Zusatz des Buches ist ein Gastbeitrag von David Lochner, Blogger, Social-Media-und Content-Experte sowie Forscher im Bereich Interactive Storytelling, zum Thema „Performance-orientierte Unternehmenskommunikation“.

 

Fazit
„Digital Storytelling“ von Dieter Georg Herbst und Thomas Heinrich Musiolik bietet eine anschauliche Einführung in das Thema und einen strukturierten Plan für die Erstellung einer eigenen Digital Story. Sie bekommen anschaulich vermittelt, welches hohe Potenzial Digital Storytelling für die Unternehmenskommunikation hat und warum es sinnvoll ist, es zu integrieren.

Die interessanten Praxisbeispiele bieten anregende Ansätze für den Leser und zeigen, wie man Digital Storytelling richtig umsetzt. Im letzten Kapitel geben die Autoren noch ein paar Handlungsempfehlungen und einen Ausblick in die Zukunft der Digital Story mit auf den Weg.

Auch auf Grund der spielerischen Sprache macht es Spaß, das Buch zu lesen.

 

Autor: Gideon Grabietz

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Ein Beitrag von Aufgesang-Team

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