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Pressearbeit zum Nulltarif? – Kostenlose Presseportale

02.Juni 2009 - Public Relations -

Die Zahl der im Internet verfügbaren freien Presseportale ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Sind diese Pressemitteilungsarchive also eine kostenlose und effektive Möglichkeit, Pressearbeit zu betreiben? Die Nutzung ist relativ unkompliziert – der Nutzen jedoch begrenzt. Warum es sich dennoch lohnt, freie Presseportale in Anspruch zu nehmen und welche Angebote empfehlenswert sind, verrät dieser Beitrag.

Was sind freie Presseportale?

In freien Presseportalen können Pressemitteilungen und teilweise auch Fachartikel gratis veröffentlicht werden. Sie sind dort anschließend archiviert und jederzeit abrufbar. Je nach Leistungsumfang des Presseportals werden die Meldungen zusätzlich in die Datenbanken anderer Dienste, wie etwa Google-News, eingestellt. Darüber hinaus gibt es vereinzelt Kooperationen mit anderen Websites, die die Mitteilungen ebenfalls automatisch veröffentlichen. Ein Versand an einen Presseverteiler findet jedoch nicht statt.

Die Anzahl der freien Presseportale im Netz ist groß und unübersichtlich: Einige sind spezialisiert auf bestimmte Themenbereiche, andere bieten kostenpflichtige Zusatzleistungen wie das Redigieren und Erstellen von Pressemitteilungen oder Medienbeobachtung an.

Für jeden nutzbar

Die Nutzung der Portale steht grundsätzlich jedem offen, in der Regel ist zum Veröffentlichen jedoch eine einmalige Registrierung notwendig. Danach können Sie Ihre Pressemitteilung meist recht einfach über eine Eingabemaske hoch laden oder per E-Mail einsenden. Die Betreiber überprüfen jede Mitteilung auf journalistische Relevanz sowie gesetzeswidrige oder fragwürdige Inhalte. Sind die geforderten Kriterien nicht erfüllt, wird der Text abgelehnt.

Manche Portale verlangen zudem auch von ihren Lesern eine Registrierung. Entsprechend dürften Sie hier lediglich ein begrenztes Publikum erreichen. Wählen Sie für Ihre Pressearbeit die Presseportale aus, die sowohl thematisch als auch in Bezug auf die angesprochene Zielgruppe am ehesten zu Ihrem Thema passen.
 
Das Angebot ist groß

Die vielen freien Presseportale unterscheiden sich vor allem in ihrer Reichweite, ihrer Suchmaschinen-Relevanz und der individuellen Handhabung voneinander. Viele Portale versehen beispielsweise ausgehende Links mit dem „nofollow“-Attribut, das den Link für Google entwertet.

OpenPR ist das Bekannteste und Größte unter ihnen. Die Kriterien zur Veröffentlichung sind hier besonders hoch: Schon kleinere Formfehler oder eine zu werbliche Ausrichtung der Pressemitteilung können zu einer Ablehnung führen. Pluspunkt: Neben dem reinen Text lassen sich ergänzend Bilder hochladen. Auch prcenter.de bietet diese Möglichkeit und gehört damit zu den besten freien Presseportalen.

Businessportal24 bietet ebenfalls besonderen Service: Pressemeldungen lassen sich hier in 19 verschiedenen Sprachen veröffentlichen, um Informationen weltweit anzubieten.

Unserer Analyse nach sind die folgenden 20 freien Presseportale empfehlenswert:

Der Nutzen

Der Hauptnutzen freier Presseportalen liegt eindeutig in der besseren Auffindbarkeit des eigenen Themas über die Suchmaschinen. Da die Mitteilungen in der Regel auf die eigene Homepage verlinken, wird auch das Suchmaschinen-Ranking verbessert. Über Dienste wie Google-News bestehen zudem Chancen, die Zielgruppe direkt aufmerksam zu machen.
Journalisten lassen sich hingegen nur über einen Umweg erreichen, denn sie recherchieren selten aktiv in den kostenlosen Presseportalen. Nutzen sie allerdings für die Recherche Suchmaschinen, könnten sie so auf Ihre Mitteilung aufmerksam werden.

Fazit: Da das Einstellen der Pressemitteilungen kostenlos und nicht allzu zeitaufwendig ist, lohnt es sich, diesen zusätzlichen Verbreitungsweg zu nutzen. Zur Ergänzung der professionellen Pressearbeit eignen sich kostenlose Presseportale gut – sie können diese jedoch keinesfalls ersetzen.

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Ein Beitrag von PR-Beraterin

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