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PR-Trendmonitor 2015: Die Gewinner und Verlierer der Social-Media-Branche

24.Juni 2015 - Public Relations -

Welche Social-Media-Plattformen gewinnen und welche verlieren in den nächsten zwölf Monaten an Bedeutung für die PR-Arbeit? Diese Frage stellten die dpa-Tochter news aktuell und die PR-Agentur Faktenkontor 775 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pressestellen und PR-Agenturen. In einer Online-Befragung untersuchten sie die derzeitigen Tendenzen und Entwicklungen in der Kommunikationsbranche und veröffentlichten ein Ranking der fünf größten Gewinner und Verlierer.

Die Aufsteiger im Social Web

Für rund 60 Prozent der Befragten ist YouTube das soziale Netzwerk mit dem größten Potential. Dieses Ergebnis zeigt: Die Themen visuelles Storytelling und Bewegtbild gewinnen auch für die Unternehmenskommunikation weiter an Bedeutung.

Auf Platz zwei der größten Gewinner steht der Microbloggingdienst Twitter. Im Vergleich zu Facebook ist Twitter immer noch eine Nischenanwendung. In der Medien-, Werbe- und Kommunikationsbranche sieht das schon ganz anders aus: Twitter dient als öffentliche Visitenkarte und bietet die Möglichkeit einen ersten Eindruck von einem Menschen zu gewinnen. Das nutzen Kommunikation-Profis in der Zukunft sowohl fürs Business als auch fürs Zwischenmenschliche.

Platz drei belegt der Fotodienst Instagram, was vor allem auf den anhaltenden Trend des visuellen Storytellings zurück zu führen ist.

Auch die Businessnetzwerke XING und LinkedIn werden nach Meinung der PR-Profis wichtiger. Hier geht es vor allem um Expertenwissen und Informationsbeschaffung durch Spezialisten.

Das Ranking der fünf größten Gewinner:

  1. YouTube (Unternehmen: 58 % / PR-Agenturen: 65 %)
  2. Twitter (Unternehmen: 48 % / PR-Agenturen: 42 %)
  3. Instagram (Unternehmen: 40 % / PR-Agenturen: 47 %)
  4. LinkedIn (Unternehmen: 32 % / PR-Agenturen: 35 %)
  5. XING (Unternehmen: 25 % / PR-Agenturen: 21 %)

Die Absteiger des Social Web

Hört man sich im Kollegenkreis um, wird deutlich, dass Facebook immer mehr als rein privater Kanal genutzt wird. Facebook unterstützt diese Sichtweise und beschneidet Firmenpages in ihrer Relevanz. Das Geschäftsmodell des Social-Media-Riesens beruht darauf, Anzeigen zu verkaufen und nicht ein Abspielkanal von PR-Botschaften von Unternehmen und Marken zu sein. Dies spiegelt sich auch in der Umfrage wider: Nach Meinung von etwa jedem dritten Kommunikationsprofi verliert Facebook für die PR-Arbeit an Bedeutung.

Schlechter kommt nur Stayfriends weg: Jeder zweite PR-Profi gab an, dass die private Freunde-Suchmaschine unwichtiger für die eigene Arbeit wird. Google + überzeugt die Leute ebenfalls nicht und ist das Netzwerk mit dem drittgrößten Bedeutungsverlust. Weitere Verlierer sind Flickr und MyVideo.

Das Ranking der fünf größten Verlierer:

  1. Stayfriends (Unternehmen: 54 %/ PR-Agenturen: 56 %)
  2. Facebook (Unternehmen: 36 %/ PR-Agenturen: 37 %)
  3. Google+ (Unternehmen: 34 %/ PR-Agenturen: 35 %)
  4. Flickr (Unternehmen: 26 %/ PR-Agenturen: 32 %)
  5. MyVideo (Unternehmen: 25 %/ PR-Agenturen: 30 %)

Auswirkungen auf die PR

Die Umfrage für den PR-Trendmonitor zeigt, dass die Themen visuelles Storytelling und Bewegtbild stark an Bedeutung gewinnen. Die sozialen Netzwerke YouTube und Instagram haben große Potentiale, die Unternehmen und Organisationen vor neue Herausforderungen stellt: Die Entwicklung einer userorientierten Video-Kampagne, eine gute Content-Strategie, Präsenz in den Social-Media-Kanälen der Zielgruppe und allem voran gute Geschichten, die gehört werden wollen.

Eine Infografik zum PR-Trendmonitor 2015 finden Sie hier: Die größten Gewinner und Verlierer im Social Web.

Autorin: Nicole Hackmann

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Ein Beitrag von Aufgesang-Team



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