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Online-PR, ORM und SEO: Mit Presseportalen „gut“ gefunden werden

19.März 2010 - Suchmaschinenoptimierung (SEO) -

Zu moderner Online-PR gehört auch suchmaschinenoptimierte PR-Arbeit. Unternehmen sollen schließlich nicht nur in klassischen Medienberichten präsent, sondern auch im Internet auffindbar sein. Denn je nach Profil der Zielgruppen tummeln sich hier jede Menge potentielle Neukunden und Multiplikatoren. Selbstredend, dass dabei auch die Botschaft stimmen muss und gefundene Suchergebnisse zu dem eigenen Unternehmen möglichst positiv sein sollten, um das eigene Online-Reputation-Management (ORM) (interessante Artikel dazu auch hier) zu unterstützen. Freie Presseportale sind hier ein geeignetes Mittel zum (mehrfachen) Zweck.

Kriterium 1: Relevanz

Vorweg: Wichtig ist, wie immer in der PR, vor allem eines, nämlich Relevanz! Für Google gilt das gleiche Prinzip wie für die klassische Pressearbeit: Relevante Inhalte werden besser bewertet, da sie nutzer- beziehungsweise leserorientiert sind. Infolgedessen werden sie besser gerankt und weiter oben in den Suchmaschinenergebnissen gelistet. Beispielsweise wird ein Beitrag zum Thema veröffentlicht, der je nach Autoritätsstatus des Online-Mediums, Blogs oder Portals mehr oder weniger weit oben in den Suchresultaten einer Anfrage auftaucht.

Eine gute Möglichkeit, das Ranking positiv zu beeinflussen, ist das Einstellen geeigneter Texte zum gewünschten Unternehmen oder Thema in freie Presseportale wie openPR oder prcenter.de. Diese gibt es mittlerweile in großer Zahl im deutschen Internet – wir berichteten schon dazu.

Sichtbarkeit durch hochwertige Links und nutzerorientierte Inhalte

In einem unserer Blogbeiträge haben wir uns mit den Wechselwirkungen von SEO und Online-PR (auch im ABAKUS-Newsletter 7/2009) befasst. Tatsächlich gelingt es Google immer besser, wirklich relevante Seiten von jenen zu unterscheiden, die Relevanz lediglich vortäuschen. Gute Online-PR verfügt über Strategien und Instrumente, die zugleich Relevanz schaffen und für breit gestreute Sichtbarkeit im Netz sorgen. Neben möglichst vielen echten Links von hoch gerankten Autoritätsseiten – beispielsweise Websites von Online-Medien wie spiegel.de oder zeit.de – ist natürlich auch der Inhalt der gestreuten Texte von hoher Bedeutung. Für Google. Und für den Nutzer, ob Journalist oder potentieller Kunde. Breit gestreute Sichtbarkeit im Netz und relevante, an den Nutzern ausgerichtete Inhalte – gute Online-PR bietet beides.

SEO und PR arbeiten zusammen – für die (Online-)Reputation des Kunden

Wir schrieben bereits: „Online-PR will mit möglichst großer Reichweite mehr oder weniger subtil Botschaften an die Zielgruppen bringen, Themen setzen und Images prägen.“ Reine Suchmaschinenoptimierung verliert sich oft darin, möglichst viel Traffic erzeugen zu wollen und damit Absatzförderung zu generieren – die Wirkungsebene der Bekanntheitssteigerung und Imagebildung durch gute Texte im Internet kommt nicht selten zu kurz.

Viele SEO-Dienstleister haben das mittlerweile erkannt und binden Google-optimierte Pressetexte in ihr Angebotsspektrum mit ein, häufig in Kooperation mit (Online-)PR-Agenturen. Was beide in der Zusammenarbeit leisten können, ist aber nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch Online-Reputation-Management.

Manchmal erscheinen bei Eingabe des eigenen Firmennamens oder eines eng verwandten Themas ungewünschte Ergebnisse wie kritische Kommentare in Foren oder Blogs unter den ersten Resultaten auf den vorderen Suchmaschinen-Ergebnisseiten. Mit positiven Internet-Einträgen wie (relevanten) Pressetexten lassen sich solche Negativeinträge oft um viele Plätze weiter nach hinten verdrängen. Der Grund: Viele Presseportale haben bei Google, Bing & CO. eine höhere Autorität und Trust als manche Foren oder weniger gut besuchte Portale. Pressetexte können kostengünstig und mit relativ wenig Aufwand in zehn bis 20 freie Presseportale gestellt, mit relevanten Verlinkungen zu der Unternehmensseite (oder besser einer Unterseite davon) versehen werden und erzielen meist schnell die gewünschte Wirkung.

Wie erstelle ich eine SEO-Pressemitteilung?

Doch schon beim Schreiben eines solchen SEO-Pressetextes sollten einige Dinge beachtet werden, die beim „herkömmlichen“ Pressemitteilungen schreiben eher ein „No Go“ sind: Beispielsweise sollten, so denn welche definiert wurden, geeignete Keywords in einer bestimmten Häufigkeit, also einer besonderen Keyworddichte verwendet werden. Wiederholungen sind also ausdrücklich erwünscht – zu viele sollten es allerdings auch nicht sein. Denn wie oben beschrieben, geht es Google und Bing immer und immer (laut eigenen Aussagen) um möglichst leserorientierte Inhalte. Wenn die Lesbarkeit leidet, führt das eher zur Abwertung und zum „Abrutschen“ im Ranking der obersten Suchergebnisse.

Verlinkung der Pressetexte

Bei der Verlinkung des Textes, wenn er dann fertig geschrieben wurde, sollten sich Links nicht nur ganz oben oder ganz unten im Text finden, sondern auch im mittleren Teil eingesetzt werden. Dabei werden in der Regel sogenannte Deeplinks als noch wertvoller eingestuft als Verlinkungen zur Startseite des Unternehmens – wird ein Link auf eine Unterseite einer Website gesetzt, ist dies ja ganz bestimmt ein besonders interessantes Angebot – und, schwupps, landet der Eintrag in dem jeweiligen Presseportal weiter oben in den Google-Suchergebnissen.

Je häufiger eine Seite verlinkt wird, desto höher wird die Linkpopularität dieser Seite sein. Diese „Linkpopularität“ wird von Suchmaschinen zur Bewertung von Webseiten verwendet. Jedoch wird in der Regel nicht nur die Anzahl, sondern auch die Qualität der Rückverweise berücksichtigt – Links von spiegel.de auf die eigene Unternehmensseite werden als hochwertiger bewertet als von wenig frequentierten Foren beispielsweise. Wie stark die unterschiedlichen Kriterien für das Ranking von den Suchmaschinen herangezogen werden, bleibt ein Firmengeheimnis der Betreiber (vgl. wikipedia).

Freie Presseportale eignen sich also besonders gut, um eine bessere Auffindbarkeit des eigenen Unternehmens oder Themas in den Suchmaschinen zu unterstützen. Die Verlinkung der Mitteilungen auf (Unter-)Seiten der eigenen Website stärkt das Suchmaschinen-Ranking.

Imagestärkung inklusive

Doch (gute) Pressetexte sollten immer auch Pressetexte bleiben und nicht zu Werbetexten mutieren. Denn wenn Journalisten für ihre Recherche Suchmaschinen nutzen, könnten sie so auf Ihre Mitteilung aufmerksam werden. Und ein gut geschriebener Text unterstützt in diesem Fall wiederum als Online-PR-Instrument den Aufbau und die Stärkung Ihres Images!

Fazit: Es lohnt sich also für Sie als Unternehmen in jedem Fall, Pressetexte für Presseportale zu optimieren und diese dort einzustellen. Dies ist meist kostenlos und nicht besonders zeitaufwendig, ergo ein äußerst geeigneter zusätzlicher Verbreitungsweg, um die professionelle Pressearbeit zu ergänzen. Ersetzen lässt sich diese jedoch nicht.

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Ein Beitrag von PR-Beraterin



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