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Online-PR: Das ist der WDF*IDF-Standard

12.August 2013 - Public Relations -

Für Google optimale SEO-Texte zu erstellen, ist nicht mit einer definierten Keyword-Häufigkeit – oder Keyworddichte – im Dokument getan. Heutzutage ranken selbst Websites für Keywords, die inhaltlich weder auf der Seite, noch im Quelltext zu finden sind. Zudem analysiert der Suchmaschinenriese, wie relevant ein Text im Verhältnis zu anderen Texten zum Thema ist: Das Dokument erhält einen Gewichtungswert. Hier kommt der Standard WDF*IDF ins Spiel. Wofür steht WDF? Und wofür IDF? Und warum muss eine PR-Agentur sich damit auskennen?

Ist ein Unternehmen für sein Spezialgebiet oder Produkt nicht online sichtbar, das Ranking schlecht, ist dies eine Katastrophe. Denn Kunden, Reputation, Anfragen und Empfehlungen laufen heute online ab, wir nennen das Inbound-PR. Wer für sein Themenfeld nicht gefunden wird, dem entgeht Umsatz.

Wie die Onpage-Analyse der Dokumente und anschließende Optimierung abläuft? Unsere SEO-Kollegen im Online-Marketing rechnen für die Texte vorab mit einem Tool genau aus, wo und wie häufig eine Suchphrase eingetippt wird. Und damit die Zahl der potenziellen Interessenten. Das ist wichtig für das Texterbriefing. Bauchgefühl und Erfahrung sind gut, absolute Zahlen der Suchhäufigkeit nach Analyse aber besser. Denn gut stehen Unternehmen da, die man in Ihrem Umfeld via Google findet und dann als Experte und mit wertvollen Inhalten wahrnimmt: Sie erhalten Zulauf. Wenn man diese Strategie richtig gut verfolgt, kommen Neukunden in Form von Google-Traffic.

Adieu Akquise – hallo Content-Marketing!

Jetzt gilt es, die definierten Inhalte je Dokument nach WDF*IDF-Formel zu optimieren. WDF*IDF ist der Standard für den Gewichtungswert. Die Formel löst die reine Keyworddichte ab. Was das für die PR bedeutet? Die Anforderungen an gute Website-Texte sind soeben weiter gestiegen.

WDF*IDF: Definition

  • WDF bezeichnet die so genannte „within document frequency“. Diese Frequenz ermittelt die Häufigkeit eines Keywords oder einer Suchphrase im Text selbst. Die Relevanz der Inhalte ergibt den ersten Gewichtungswert.
  • Mit IDF, der „inverse document frequency“, ermittelt Google die Wichtigkeit eines Keywords für einen Text im Vergleich zu anderen Dokumenten – invers, also anders herum.

Die – übrigens bereits in den 1970er Jahren entwickelte – Formel WDF*IDF bedeutet also nichts anderes für Google als die Relevanz eines Textes für ein Keyword im Verhältnis zu allen anderen Texten. Entspricht ein Text nach der Formel-Analyse diesem Standard, ist die Voraussetzung für ein ideales Ranking zumindest textseitig onpage geschaffen. Wir nutzen dafür ein kostenpflichtiges Tool, das zunächst den Text analysiert und dann weitere Content-Ideen vorschlägt.

Optimierung des Textes? Mit Inhalten!

Vorgeschlagene Themen bauen wir dann so ein, dass die Textqualität weiter steigt. Dabei spielt die Keyworddichte nach der WDF*IDF-Formel im Dokument weiter eine Hauptrolle. Ebenso wichtig ist jedoch die Relevanz der Textinhalte und Frequency der Keywords für die inverse Optimierung, denn beides beeinflusst schließlich laut der Formel das Ranking.

Das leuchtet noch nicht ein? Ein Beispiel: Will man einen Text über einen Fußballspieler schreiben, so sollte nicht nur sein Name darin stehen, sondern auch seine Vereinshistorie, der Trainer, seine Position, vielleicht ein anderer berühmter Spieler… Kurzum: Je besser ein Text zum Thema ist, umso höher wird nach der WDF*IDF-Formel der Gewichtungswert und damit das Ranking sein.

Fazit für PR-ler:  Die Analyse von Dokumenten wird für die Relevanz des Rankings immer wichtiger. Dafür, dass die Texte beim Leser dennoch gut ankommen, braucht es dann aber keine SEO-Schreiber sondern richtig gute Texter. Denn Google ermittelt heutzutage längst auch die Verweildauer. Wie immer genügt es nicht, Formeln zu pauken und Keywords im Text zu platzieren. Nur was Leser lesenswert finden, wird von Google langfristig in der gewünschten Häufigkeit in den Suchergebnissen oben angezeigt. 

Nutzen Sie den WDF*IDF-Standard für Ihren Online-Content bereits?

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Ein Beitrag von Senior PR-Beraterin



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