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Aufgesang begleitet Premium Business Veranstaltungsreihe „NWJ Impulse“

30.Juni 2011 - Aufgesang unterwegs -

Dass Veranstaltungen ein hervorragendes PR-Instrument sind, beispielsweise für das Agenda Setting, die Reputationspflege oder für die Kunden- und Mitarbeiterbindung, ist kein Geheimnis. Tun sich mehrere Unternehmen für gemeinsame Themenveranstaltungen zusammen, kann das besonders effektiv und kosteneffizient sein. Das zeigt die Erfahrung. Als Agentur, die seit vielen Jahren Konferenzen, Kongresse und Messen wie die SEMSEO oder das ConventionCamp erfolgreich begleitet bzw. mit organisiert, haben wir uns daher entschieden, künftig auch eine Premium Business Veranstaltungsreihe zu unterstützen, die diesem Konzept folgt: Die NWJ Impulse.

Diese finden mehrmals jährlich zu wechselnden Themen statt und richten sich an Entscheider aus Unternehmen, Wissenschaft und Politik. Das Format knüpft abgewandelt an eine Veranstaltungsreihe an, die unsere Freunde von AhlersHeinel mit entwickelt und sehr professionell umgesetzt hatten. Einladend sind als Initiator das Niedersächsische Wirtschaftsjournal und jeweils zwei bis drei nach Thema ausgewählte Unternehmen. Unsere Arbeit erstreckt sich von der Mitkoordination über die inhaltliche Abstimmung der Vorträge bis hin zur PR-Begleitung und Journalistenbetreuung vor Ort. In diesem Beitrag berichte ich von der Auftaktveranstaltung.

E-Mobilität präsentiert sich serienreif und praxiserprobt

Es ist ein lauer Sommerabend am 21. Juni. Rund 200 Gäste aus Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sind der Einladung des Niedersächsischen Wirtschaftsjournals, E.ON Avacon, Peugeot Hannover und EcoCraft Automotive zur „Sommernacht der E-Mobilität“ gefolgt. Ein gelungener Auftakt unserer neuen Premium Business Veranstaltungsreihe NWJ Impulse. Ort des Geschehens ist das ADAC Fahrsicherheitszentrum Hannover-Messe. Hier bietet sich den Gästen eine fast einmalige Gelegenheit, nämlich die volle Vielfalt der E-Mobilität im wahrsten Wortsinn zu erfahren.

Auf dem Außengelände beschleunigt ein Tesla Roadster praktisch geräuschlos von 0 auf 100 in 3,7 Sekunden. Zu verdanken hat er das seinem 288 PS starken Elektromotor mit einem Drehmoment von 340 Newtonmeter. Trotz dieser kraftvollen Werte bringt es der im englischen Lotus-Werk in Serie gefertigte Sportwagen auf eine stattliche Reichweite von 300 bis 500 Kilometern und mit 12,7 kWh auf 100 km einen Verbrauch von umgerechnet nur 1,49 Liter Benzin. Eine volle Tankfüllung kostet circa 11 Euro.

Auf halber Höhe passiert der Tesla eine Gruppe Peugeot iOns, die auf dem Nachbarmodul Slalom fahren. Auch diese Fahrer haben Spaß, das sieht man. Denn auch dort beschleunigen Elektromotoren vom ersten Druck auf das Gaspedal an mit vollem Drehmoment. Ins Auge sticht ein Elektroauto, das nicht von ungefähr an bekannte Modelle großer Hersteller erinnert. Der Stromos, gefertigt von der hessischen German E-Cars, teilt sich eine Plattform mit dem Suzuki Splash und dem Opel Agila und ist laut Herstellerangaben das erste europäische Serien-Elektroauto. Auf dem Kühlergrill trägt es ein silbernes E auf blauem Grund. Ein Anblick, an den man sich auf deutschen Straßen vielleicht gewöhnen wird.

Die Fahrradindustrie hat eine Vorreiterrolle übernommen

Auf einem weiteren Modul rollen so genannte Pedelecs vorbei. Diese Elektrofahrräder verstärken die Pedalkraft bedarfsgerecht, wodurch bei geringem Körpereinsatz Steigungen leicht überwunden und Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h erreicht werden können. Die Vorteile für den Verbraucher liegen auf der Hand, so dass trotz Einstiegspreisen um 900 Euro bereits eine gute Marktakzeptanz zu beobachten ist. Alleine der deutsche Marktführer Derby Cycle aus Cloppenburg konnte im letzten Jahr 44.000 Exemplare absetzen. Die Fahrradindustrie fertigt seit Jahren in Serie und hat in Sachen Elektromobilität eine Vorreiterrolle übernommen.

Nebenan gleiten Menschen auf zweirädrigen Stehrollern der Firma Segway durch einen Parcours. Man sieht, dass es Spaß macht und nicht schwer ist. Auch hier sorgt ein Elektromotor für die Bewegung, während Gyroskope im Millisekundentakt eine sichere Lagestabilität erzeugen. Dank Eigenschaften wie hoher Wendigkeit, Flexibilität und Schnelligkeit erobern Segways zunehmend auch professionelle Anwendungsfelder. Beispielsweise bei der Feuerwehr, der Polizei oder in der Logistik. Insbesondere im Einsatz bei Großveranstaltungen oder in Fußgängerzonen wird auch die erhöhte Position des Fahrers zum Vorteil, weiß Detlef Eichler von Segway Express aus Hannover. „Der politische Wille ist da, viele Kommunen wollen in E-Mobilität investieren. Wir bieten ihnen intelligente und erprobte Lösungen für den Praxiseinsatz“, zeigt er sich überzeugt. Sein eingängiges Motto zum Thema des Abends: „Einsteigen durch Aufsteigen“.

Impulsvorträge aus Praxis und Wissenschaft

Auch andere Elektromobilitäts-Experten sind vor Ort. Denn neben Praxistests steht heute Wissenstransfer im Mittelpunkt. Moderiert durch Heiner Nebel von der NWJ geben sechs Experten interessante Einsichten in Ihre Arbeit. In den Impulsvorträgen von Matthias Herzog, E.ON Avacon AG, Sven Strube, Lautlos durch Deutschland, Christian Stüker, German E-Cars, Prof. Dr. Frank Endres, Energie-Forschungszentrum Niedersachsen, Thomas Fischer, Peugeot Hannover, und Detlef Eichler, Segway Express, geht es um die Chancen und Zukunftsperspektiven der Elektromobilität.

Einigkeit besteht hinsichtlich der großen Chancen, die Elektromobilität für den Klimaschutz bedeutet. Dies bedinge aber „E-Mobilität konsequent im Zusammenhang mit regenerativen Energien zu sehen“, mahnt Christian Stüker. Wie stark müssten diese Energiequellen also ausgebaut werden? „Eine moderne Windkraftanlage kann den Jahresverbrauch von 2.000 Elektroautos decken“, erläutert Sven Strube und weist darauf hin, dass die von der Politik bis 2020 geforderten eine Million Elektroautos nur 0,3 Prozent des heutigen Stromverbrauches benötigen würden.
Matthias Herzog unterstreicht indes die Herausforderungen an die Stromnetze der Zukunft und berichtet von Modellprojekten der E.ON Avacon, während Professor Endres anschaulich vorrechnet, welche Forschungsanstrengungen noch nötig sind, bis E-Mobile in puncto Reichweite über eine den heutigen Verbrennungsmotoren äquivalente Leistung verfügen. „Entscheidend für die Zukunft der Elektromobilität ist die Batterietechnologie. Wir dürfen in dieser Schlüsseltechnologie der Zukunft nicht den Anschluss verlieren“, appelliert er an die Politik. Gewerbetreibenden, die heute schon vorbildlich handeln wollen, empfiehlt Thomas Fischer Hybridmodelle der neuesten Generation. „Sie kombinieren die Vorteile beider Technologien und verhelfen zu Kosteneinsparungen, ohne einzuschränken“, so sein Rat für die Übergangszeit.

Viele sind vom hohen Entwicklungsstand der Elektromobilität überrascht

Den Übergang zum inoffiziellen Teil der NWJ Impulse läutet ein Elektrizitäts-Showact ein. In seinen Experimenten erzeugt Dr. Sascha Skorupka von der Wissenschaftskommunikation Artewis Blitze und bringt Strom zum singen. Das Experiment glückt, die Gäste applaudieren und begeben sich in Gespräche. Wichtige Business-Kontakte sind zu knüpfen.

Fazit: Das Highlight des Abends ist für viele Gäste die Beschleunigungsfahrt mit dem Tesla. Zum Kribbeln in den Beinen mischte sich aber noch etwas anderes: Faszination, neu entdeckte Freude am Fahren und staunen über den Entwicklungsstand der Elektromobilität.

Wir freuen uns schon auf die nächsten NWJ Impulse Anfang September.

Danke an Nicole für Ihren tollen Blogbeitrag über die Veranstaltung.

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Ein Beitrag von Geschäftsführer Aufgesang Public Relations GmbH



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