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NWJ Impulse: 1x sechs Minuten für Aufgesang

24.Mai 2013 - Aufgesang unterwegs -

6×6 Minuten hieß es am 16. Mai wieder bei einer weiteren Veranstaltung der „NWJ Impulse“-Reihe. Thema dieses Mal: Marketing-Trends. Dazu haben natürlich auch wir von Aufgesang etwas zu sagen. So zählte unser Agenturchef Ulf-Hendrik Schrader zu den sechs Referenten aus der lokalen Wirtschaft, die je sechs Minuten Zeit hatten, einen verheißungsvollen Impuls für die Zukunft des Marketings zu geben.

Eingeladen hatten das Niedersächsische Wirtschaftsjournal, Nokia und Kyocera Document Solutions Deutschland. Etwa 180 Gäste folgten dieser Einladung und nahmen die Chance wahr, im Marketing ganz vorne mit dabei zu bleiben und ihr Kontaktnetzwerk in der lokalen Wirtschaft auszubauen. Zum Programm gehörten auch eine Wissensshow von Artewis und eine Tombola. Heiner Nebel vom Niedersächsischen Wirtschaftsjournal führte wie gewohnt gut gelaunt und charmant durch den Abend.

Von Inbound-PR und Agenda-Surfing
Unser Agenturchef traf mit seinem Thema „PR Reloaded – Wie und warum PR und SEO verschmelzen“ den Nerv der Besucher. Wer Informationen sucht, der sucht bei Google. Entsprechend groß ist der Wettbewerb um die vordersten Plätze in den Suchergebnissen. Dass der Weg dorthin immer schwieriger wird, machte Schrader mehr als deutlich: Google lasse sich kaum mehr überlisten und sei mittlerweile in der Lage, hochwertigen Content zuverlässig von mäßigen Inhalten zu unterscheiden. So werde künftig nur auf die vordersten Plätze kommen, wer ebendiesen Content liefere und die entsprechenden Leser, Likes und Links aufweisen könne. Dies habe zur Folge, dass ganze 85 Prozent der Offpage-SEO-Faktoren mittlerweile PR-Domäne seien. Denn hierfür bedarf es Textkompetenz und Kommunikationsstärke. Die SEOs liefern mit ihren Tools wiederum konkrete Zahlen, Analysen und das Wissen um die Google-Algorithmen – die Grundlage jeder erfolgreichen Inbound-PR. Am Beispiel einer Anwaltskanzlei demonstrierte Schrader das Prinzip des bei Aufgesang interdisziplinär von PR- und SEP-Spezialisten entwickelten Agenda-Surfings. Aus nur einer Trendthemen-Analyse ergaben sich 354 Möglichkeiten für Online-Veröffentlichungen. Ein erstaunliches Resultat. Schrader zog ein klares Fazit: PR und SEO müssen integriert arbeiten. Nur so können Unternehmen die „kleinen Roboter“, wie Heiner Nebel die Webcrawler hinter Google in seiner Anmoderation bezeichnete, überzeugen, dass sie es verdient haben, in der Suchmaschine ganz oben zu stehen.

Heiner Nebel (l.) mit den sechs Referenten: Claus Holtmann, Thomas Rätzke, Carolyn Lüdtke, Ulf-Hendrik Schrader, Achim Hauchler und Tim Rademacher (v.l.n.r.).

Von Mobilität und Arbeitswelt
Auch die mobile Nutzung des Internets wurde als zukunftsweisend deklariert. Achim Hauchler, Technical Account Manager B2B bei Nokia, zeigte dies in seinem Vortrag zum Thema „Smartphone Trends 2013“ anhand aktueller Studien. Immer mehr Berufstätige nutzen ihre privaten Geräte für die Arbeit. Weitaus sicherer für die Unternehmensdaten und den Anforderungen von Arbeitnehmer und IT-Entscheider gewachsen seien jedoch speziell hierfür entwickelte Business-Smartphones, wie auch Nokia sie aktuell anbietet.

Tim Rademacher, Geschäftsführer der wissenswerft, griff mit seinem Vortrag den Faden auf: Um 400 Prozent sei die mobile Suche im Internet in den letzten zwei Jahren gestiegen. Parallel hierzu seien auch die Anforderungen an mobile Angebote gewachsen. Rademacher verdeutlichte die Vorteile eines QR-Codes auf Printprodukten und erklärte dessen Funktionsweise. Neben mobilen Websites seien hierüber auch Apps und mobile Dokumente auf dem Smartphone abrufbar.

Von multimediaPDFs und Blätterdokumenten
Hier setzte auch Thomas Rätzke, Geschäftsführer des Umweltdruckhauses Hannover, an. „Wir möchten in Zukunft weniger Drucksachen an Sie verkaufen“, verblüffte er die Zuhörer. Zeitgemäß sei eine Kombination aus Print und multimediaPDF. Das digitale Blätterdokument ermöglicht es den Lesern, mehrseitige Dokumente am PC oder auf mobilen Endgeräten wie ein Printprodukt zu blättern. Es biete ihnen zudem beispielsweise durch Verlinkungen und multimediale Inhalte, direkt in Aktion zu treten. Generell könne durch die Online/Offline-Kombination der Vertriebskanäle eine Überproduktion der Printprodukte vermieden werden. So seien Blätterdokumente eine willkommene Alternative für Geldbeutel und Umwelt. Ein führender Technologie-Anbieter in diesem Bereich ist die wissenswerft mit ihrer Lösung page2flip. Die hiermit erzeugten digitalen Blätterdokumente ermöglichen es dem Leser, mehrseitige Dokumente am PC oder auf mobilen Endgeräten wie ein Printprodukt zu blättern. So ist page2flip ein eleganter Weg, Zeitungen, Broschüren und Magazine im Internet anzubieten. Im Zeitalter von Web 2.0 und mobilem Internet können Druckereien ihr Angebot mit page2flip lukrativ erweitern und sich für die Zukunft rüsten.

Von Markenbotschaftern und Markenstrategien
Ein weiteres Thema im Deutschen Pavillon Hannover war die Vermittlung von Marken. Carolyn Lüdtke, Product Marketing Managerin bei Kyocera Document Solutions Deutschland, sprach über die Notwendigkeit, in der Markenkommunikation die rationale Ebene zu verlassen. Geschichten seien von Wert. Sie und die damit einhergehenden Emotionen schaffen Vertrauen, Transparenz und Identifikation. Kyocera setzt auf den ehemaligen Sänger und heutigen Extremsportler Joey Kelly, um die eher rationalen Kyocera-Drucker mit den Werten Ausdauer und Ehrgeiz in Verbindung zu setzen.

Mut zur Marke fordert auch Claus Holtmann, Geschäftsführer der Holtmann GmbH. In seinem Vortrag „Mehr Marktanteil durch Mehr-Marken-Strategien“ sensibilisierte er die Gäste für das Potenzial, das die Entwicklung mehrerer Marken für verschiedene Zielgruppen mit deren unterschiedlichen Bedürfnissen bietet. Dazu verglich er die unterschiedlichen Marken eines Unternehmens mit Schaufenstern: „In mehreren Schaufenstern sind unterschiedliche Angebote dekoriert und dargestellt, so dass der Kunde genau weiß, was das Kaufhaus alles zu bieten hat“. Möglichkeiten der Markendifferenzierung erläuterte Holtmann anhand seiner neuen Marke Expomondo.

Entscheider aus der lokalen Wirtschaft erweitern ihr Netzwerk bei den NWJ Impulsen im Deutschen Pavillon Hannover.

Von Sinnestäuschungen und Hauptgewinnen
Was der Kunde erklärt, der Verkäufer versteht und der Ingenieur baut, muss lange nicht dasselbe sein – das stellte Dr. Sascha Skorupka von Artewis in einer unterhaltsamen Wissensshow anschaulich dar. Mit Witz präsentierte er eindrucksvolle visuelle Experimente rund um Wahrnehmung und Sinnestäuschung und erntete einige Lacher sowie immer wieder auch Verwunderung.

Wer aufmerksam den Impulsvorträgen gelauscht hatte, konnte die Quizfragen lösen und an der Tombola teilnehmen. Die Preisverleihung der Hauptpreise übernahmen die Sponsoren selbst. Zu gewinnen gab es unter anderem ein Nokia-Handy, einen Kyocera-Drucker und ein Wochenende an der Elbe – inklusive Auerochsensafari und Besichtigung der Vielanker-Brauerei – gesponsert vom Party Löwen. Dieser sorgte mit seinem exklusiven Catering auch für das leibliche Wohl, ebenso wie die Hannoversche Kaffeemanufaktur. Musikalisch untermalt wurde das Networking wieder virtuos von der Old Virginny Jazzband.

Autorin: Anja Beckmann

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Ein Beitrag von Aufgesang-Team



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