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„Mit sehr gutem Gefühl ins Volo und in den Master gestartet“

04.Mai 2016 - Gastbeiträge -

Das Karriereprogramm dapr dual verknüpft ein Kommunikationsvolontariat in Agentur oder Unternehmen mit einem berufsbegleitenden Masterstudium bei der DAPR. Dies ermöglicht es den Teilnehmern, ihr Wissen in den Bereichen PR, Kommunikation und Management zu vertiefen, ohne dass sich dabei die berufliche Karriere verzögert. In unserem Interview verrät der Masterstudent Dennis Eichler, warum er sich speziell für diesen Weg entschieden hat und wie er die täglichen Herausforderungen von Beruf und Studium meistert. 

Herr Eichler, Sie studieren im Karriereprogramm dapr dual die Fachvertiefung „PR und Integrierte Kommunikation“. Warum haben Sie sich nach Ihrem Bachelor of Science in Medienwirtschaft an der TU Ilmenau speziell zu dieser Variante entschlossen?

Der Bachelorstudiengang Medienwirtschaft verbindet grundlegende betriebswirtschaftliche Kenntnisse mit Kompetenzen aus dem Bereich der Medien, insbesondere den Kommunikationswissenschaften. Bereits in den ersten Semestern habe ich gemerkt, dass genau in diesem Bereich meine Stärken liegen und dementsprechend habe ich im Pflichtpraktikum eine Stelle in der Unternehmenskommunikation ausgewählt. Hier konnte ich erste Erfahrungen sammeln und schnell wurde mir klar, dass mich ein Master in diesem Bereich ansprechen würde. Doch nach meinem abgeschlossenen Bachelorstudium, bei dem der Fokus ganz klar auf der Theorie liegt, war auch das Interesse an weiteren praktischen Erfahrungen vorhanden. Als ich auf das Karriereprogramm dapr dual aufmerksam wurde, ergab sich für mich die Möglichkeit, theoretische Grundlagen im Bereich PR und Kommunikation zu sammeln und diese direkt bei meinem Volontariat bei ABB in Mannheim anzuwenden.

Diese Volontariatsstelle ist ja das zweite Standbein von dapr dual. Die DAPR hat Ihnen diesen festen Einstiegsjob vermittelt. Wie lief der Bewerbungs- und Auswahlprozess?

Zum Ende meines Studiums bin ich auf die Stellenausschreibung gestoßen, die mich direkt ansprach – leider war ich zu diesem Zeitpunkt noch hauptsächlich mit der Abgabe meiner Bachelorarbeit beschäftigt. Die Bewerbung behielt ich jedoch natürlich im Hinterkopf. Über XING machte mich die DAPR noch einmal auf die Stelle aufmerksam. Nach einem Telefoninterview mit der Akademie und ABB bin ich zu einem klassischen Bewerbungsgespräch nach Mannheim eingeladen worden. Insgesamt verlief der gesamte Prozess für mich als Bewerber unkompliziert und sehr professionell, sodass ich mit einem sehr guten Gefühl in das Volontariat und in den Master starten konnte. Trotz straffem Zeitmanagement bin ich mit dieser Entscheidung sehr zufrieden.

Sie sagen es: Neben dem Job zu studieren, erfordert ein gutes Zeit- und Selbstmanagement. Wie kommen Sie damit zurecht?

Bei ABB unterstütze ich vor allem die Kollegen bei der Koordination und Organisation des Messeauftritts auf der Hannover Messe, die diese Woche endlich gestartet ist. Kurz vor der Messe wurden die Arbeitstage natürlich länger, die eigene Zeit muss daher besser und effektiver eingeteilt werden.

Aber die Modularbeiten und Pre-Readings des Studiums sind immer gut verteilt. Viele Aufgaben weisen auch einen Praxisbezug auf, sodass sie nicht komplett vom Alltag losgelöst sind. Damit sind sie einfacher zu verstehen und mit geringerem Zeitaufwand zu bewältigen. Die Präsenzwochen geben zudem genug Zeit, sich durchgehend eine Woche komplett auf das Studium und die theoretischen Aspekte einzulassen.

Mein Zeitmanagement wird sicherlich in den heißen Phasen der Master-Thesis, deren Vorbereitungen langsam anlaufen, noch auf die Probe gestellt. Bei ABB fühle ich mich aber gut aufgehoben und unterstützt, sodass ich meinen Fokus in diesen Zeiten auch auf das Lernen setzen kann.

Sie haben im Herbst 2015 mit dem Studium begonnen. Was waren bislang Ihre ‚Highlights‘?

Als ein Highlight sind auf jeden Fall meine Kommilitonen zu nennen. Wir verstehen uns sehr gut untereinander, und es herrscht eine tolle und angenehme Atmosphäre, was die Module vor Ort noch attraktiver macht. Auch der Erfahrungsaustausch, da wir zwar alle in der Kommunikation, jedoch in den verschiedensten Branchen arbeiten, ist ungemein wertvoll und spannend. Gerade in unserem Arbeitsfeld stellt Networking bekanntlich einen wichtigen Baustein dar. Natürlich versuchen wir in der Präsenzwoche auch nach den Seminartagen noch etwas zu unternehmen, um ein wenig abzuschalten.

Zu den Highlights zählte für mich auch die Lehrveranstaltung zur Kommunikationspsychologie und zu den Theorien der Integrierten Kommunikation, in der wir aktuell spannende Fälle, wie zum Beispiel den VW-Skandal, analysiert haben. Das erste halbe Jahr verging wie im Flug und ich freue mich auf die nächsten Module. Im Mai steht im Modul „Medienarbeit“ unter anderem eine Exkursion in die Redaktion des Handelsblatts an, bei der wir auch die Redaktionskonferenz besuchen dürfen und erfahren, wie wir es mit unseren Themen vielleicht auch in diese bekannte Zeitung schaffen können.

Herr Eichler, wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Studium!

 

Autorin: Katja Unali

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Ein Beitrag von Aufgesang-Team



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