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Local SEO – Tipps wie ihr euer lokales Unternehmen im Netz nach vorn bringt

17.Oktober 2018 - Featured, Suchmaschinenoptimierung (SEO) -

Das Internet ist Informationsquelle Nummer eins, wenn potentielle Kunden nach einem Anbieter für eine bestimmte Dienstleistung oder ein Produkt suchen. Damit auch euer Geschäft bei der lokalen Suche besser auffindbar ist, bekommt ihr hier einige wertvolle Tipps.

Was ist Local SEO?

Local SEO beschreibt alle Maßnahmen zur Optimierung der lokalen Online-Auffindbarkeit von Unternehmen. Im Endeffekt heißt das, die eigene Website bei lokalen Suchanfragen, wie „Italiener Hannover“ oder „Anwalt für Arbeitsrecht“, in den lokalen Suchergebnissen von Suchmaschinen möglichst weit oben zu platzieren und so für den Suchenden (= potentiellen Kunden) sichtbar zu sein. Dabei können regionale Suchanfragen sowohl mit als auch ohne Nennung der Stadt oder Region gestellt werden. Wann eine Suchanfrage einen lokalen Bezug hat, erklären wir noch im Laufe dieses Beitrags.

Für welche Unternehmen ist die lokale Suchmaschinenoptimierung relevant?

Diese Frage beantwortet sich eigentlich von selbst: Local SEO ist für alle Unternehmen relevant, für die eine regionale Auffindbarkeit wichtig ist. Dies sind vor allem Unternehmen, die ihre Dienstleistungen nur an einem oder mehreren bestimmten Standort/en (Ladengeschäft) oder in einem regionalen Umkreis um diesen Standort herum anbieten. Diese Unternehmen möchten natürlich, dass (potentielle) Kunden in ihr Geschäft kommen.

Unternehmen mit lokaler Relevanz sind beispielsweise:

  • Ärzte
  • Anwälte/Notare
  • Friseure
  • Handwerker
  • Restaurants/Cafés
  • Reisebüros
  • Steuerberater
  • Verkaufsläden (Schuhgeschäfte, Bekleidungsgeschäfte etc.)

Warum ist die regionale Suchmaschinenoptimierung für euer Unternehmen wichtig?

Stellt euch vor, euch gehört ein italienisches Restaurant im Herzen von Hannover. Das Restaurant läuft gut, ihr habt einige Stammgäste, die schon ganz genau wissen, welches ihr Lieblingsgericht ist und welchen Service sie bei euch genießen können. Ihr möchtet noch mehr Gäste von eurer exzellenten Küche und eurem Service überzeugen. Ihr wisst aber auch, dass es in eurer näheren Umgebung viel Konkurrenz gibt. Nun überlegt ihr, wie ihr es schaffen könnt, nicht nur Leute anzusprechen, die zufällig an eurem Lokal vorbeigehen. Ihr möchtet auch diejenigen erreichen, die gerade gezielt nach einem Italiener in Hannover suchen. Diese Leute sind vielleicht gerade als Messegäste in der Stadt und wollen abends mit einigen Kollegen nett essen gehen, weshalb sie auf der Suche nach leckerem italienischem Essen sind. Aber auch Hannoveraner, die ein schönes italienisches Restaurant in der Nähe suchen, sind potentielle Kunden. Was haben all diese Menschen gemeinsam? Entweder fragen sie Bekannte nach einer Restaurant-Empfehlung oder aber sie suchen im Internet – vorzugsweise bei Google – danach.

Ist Letzteres der Fall suchen sie wahrscheinlich nach „Restaurant in der Nähe“, „Italiener Hannover“ oder ähnlichen Begriffen bei Google. In diesem Moment sollte euer Restaurant unter den ersten Treffern erscheinen und so überzeugend präsentiert sein, dass der potentielle Gast vorbeikommen möchte.

Wie sieht die lokale Suche bei Google aus?

Wenn ein potentieller Gast nun bei Google nach einem Restaurant sucht, habt ihr verschiedene Möglichkeiten, dort präsent zu sein.

Zum einen werden lokale Suchergebnisse in den SERPs in der unbezahlten organischen Suche ausgespielt:

Screenshot 1

Locale SERPs organisch

Die nächste Möglichkeit als lokales Unternehmen bei Google angezeigt zu werden, ist das Google-My-Business-Listing (Local-Pack). Hier werden die Einträge aus dem Google-My-Business-Profil zusammen mit dem Google-Maps-Eintrag angezeigt:

Screenshot 2

Lokale SERPs local pack

Zudem gibt es noch die Universal-Search „Maps“, auch Local Finder genannt, in der lokale Unternehmen in der Nähe gezielt ausgespielt werden. Auch hier wird auf den Google-My-Business-Eintrag zurückgegriffen.

 

Screenshot 3

Lokale SERPs Maps

Lokale Rankingfaktoren – Welche Faktoren spielen beim lokalen Ranking eine Rolle?

Bei der lokalen Suche gibt es einige Rankingfaktoren, die sonst vielleicht nicht eine so große Rolle spielen. Aus unserer Erfahrung sind dies vor allem folgende:

Local-SEO-Rankingfaktor – Lokale Relevanz

Das Suchergebnis, also der lokale Eintrag, muss mit der jeweiligen (lokalen) Suchintention übereinstimmen. Soweit so gut, das kennen wir ja schon: Ein Nutzer gibt etwas bei Google ein und erwartet nun, das bestmögliche Suchergebnis entsprechend seiner Intention zu finden. Bei einer lokalen Suche wie in unserem Beispiel „Italiener Hannover“ ist es also wichtig, dass er auch tatsächlich nur italienische Restaurants in Hannover angezeigt bekommt und nicht solche, die 30 Kilometer von uns entfernt sind.

Auch Angaben wie Öffnungszeiten, Telefonnummer, Parkplatzsituation und Bilder sind wichtig, um dem Suchenden einen möglichst guten Überblick über euer Restaurant zu geben. Es ist ausschlaggebend, dass ihr möglichst lückenlose und ausführliche Informationen zu eurem Unternehmen und dessen Standort über die Google-My-Business-Plattform und eure Website bereitstellt – schafft einen lokalen Bezug und liefert lokal relevanten Content!

Local-SEO-Rankingfaktor – Entfernung

Wie schon erwähnt, spielt die Entfernung eine große Rolle. Ein potentieller Gast möchte nicht erst viele Kilometer fahren, um ein Restaurant zu besuchen. Wenn ein Nutzer eine lokale Suchanfrage stellt, die eine Ortsangabe wie „Hannover“ enthält, ermittelt Google das geografische Zentrumdieses Ortes und zeigt von dort aus die relevantesten in der Nähe befindlichen Restaurants an.

Enthält eine Suchanfrage keine Ortsangabe, kann sie dennoch eine lokale Relevanz haben, zum Beispiel „Supermarkt“ oder „Friseur“. Wenn ein Nutzer also keine Ortsangabe in seine Suche integriert, stellt Google den Standort des Suchenden fest und präsentiert ihm Unternehmen, die sich in seiner Nähe befinden und ihm das bestmögliche Angebot entsprechend seiner Intention bieten.

Local-SEO-Rankingfaktor – Bekanntheit/Bedeutung

Bekanntere Orte oder Dinge werden bei einer lokalen Suche präsenter angezeigt als unbekannte. Wer nach „Sehenswürdigkeiten in Berlin“ sucht, dem werden das „Brandenburger Tor“ und die „Berliner Mauer“ präsenter angezeigt als die „Oberbaumbrücke“. Ganz einfach deshalb, weil die beiden erst genannten bekannter für Berlin sind.

Screenshot 4

Google Ergebnisse „Sehenswürdigkeit Berlin“

Folgende Faktoren zur Ermittlung der lokalen Bekanntheit nutzt Google:

  • Verlinkungen
  • Nennungen in Artikeln (z. B. lokale Medien)
  • Einträge in Verzeichnissen (z. B. Branchenbücher)
  • Google-Rezensionen (gut bewertete)
  • Positionierung in den Web-Suchergebnissen

Fünf Dinge, die ihr bei der lokalen Suchmaschinenoptimierung beachten solltet

Die Grundlage aller Dinge, die sich im Local SEO abspielen, bildet NAP. Die Abkürzung steht für „Name“, „Adress“, „Phone“. Eigentlich sagt der Name schon alles. Wichtig ist, dass diese Daten über alle Maßnahmen, die zur Steigerung der lokalen Auffindbarkeit dienen, konsistent sind. Es sollten also Unternehmensname, Geschäftsadresse und Telefonnummern einheitlich auf der eigenen Website und überall, wo ihr diese Daten sonst online kommuniziert (etwa in Branchenverzeichnissen oder Social Media Profilen), einheitlich geschrieben werden.

Warum ist die konsistente Nennung von NAP so wichtig?

Wenn ein Nutzer euer Unternehmen unter vielen verschiedenen Schreibweisen findet, ganz egal ob online in Verzeichniseinträgen, der Website und den Social-Media-Profilen oder offline auf Flyern, Werbebannern und dem Schriftzug am Ladenlokal, kann er diese unter Umständen nicht eurem Unternehmen zuordnen. Heißt das Unternehmen jetzt „Fahrradwerkstatt Max Müller“ oder „Fahrradwerkstatt M. M.“ oder „Radwerkstatt Max Müller“?

Genau dieses Prinzip greift auch bei Suchmaschinen. Finden Crawler euren Unternehmensnamen, die jeweiligen zugehörigen Standorte und Kontaktmöglichkeiten in verschiedenen Schreibweisen, können Suchmaschinen nicht ganz sicher einordnen, ob es sich nun um ein einziges oder mehrere Unternehmen handelt. Höchstwahrscheinlich ist der Algorithmus der Suchmaschine trotzdem so intelligent zu erkennen, dass es sich um dasselbe Unternehmen handelt. Dennoch wird er dies nicht gerade belohnen und das Unternehmen eher hinter denen listen, die die Regeln der einheitlichen Nennung der NAP-Daten befolgen.

Was solltet ihr einheitlich schreiben?

  • Unternehmensname

Beispiel: Aufgesang GmbH vs. Aufgesang Hannover

  • Geschäftsadresse

Beispiel: Straße = Braunstraße 6A vs. Braunstr. 6a

  • Telefonnummer nach DIN 5008 oder E.123

Beispiele:

  • 0511 923999-0
  • (0511) 923999 0
  • +49 511 923 999 0
  • Website-URL

Beispiel: aufgesang.de vs https://www.aufgesang.de/

1. Lokale Onpage-Optimierung eurer Website

Ihr optimiert eure Website diesbezüglich, indem ihr dafür sorgt, dass sie einen lokalen Fokus hat. Gibt es verschiedene Standorte eures Unternehmens? Dann solltet ihr Standort-Seiten schaffen – und zwar für jeden Standort eine eigene Seite. Auf diesen Seiten solltet ihr folgende Dinge kommunizieren:

  • Standortinformationen
    • Adresse
    • Öffnungszeiten
    • Gibt es einen besonderen Service oder eine Dienstleistung an dem Standort?
    • Gibt es Parkplätze?
    • Gibt es einen Ansprechpartner am Standort? (ggf. mit Foto)
  • Lokalität in Inhalten (Überschriften, Absätze)
    • Standortinformationen – was macht den Standort besonders?
    • Gibt es regionale Besonderheiten?
    • Wofür ist die Stadt, in der sich der Standort befindet, bekannt?
  • Unternehmensfotos vom Standort
    • Wie sieht das Gebäude von außen aus?
    • Wie sehen die Räumlichkeiten aus?
  • Integration von NAP per HTML
    • Klickbare Telefonnummer (Anruf per Smartphone)
    • Klickbare Adresse (Routenplanung)
  • Lokalität in Meta-Daten (Title und Description)
  • Schema.org nutzen
    • Mikrodaten-Auszeichnung von:
      • Unternehmensname
      • Adresse
      • Telefonnummer
      • Öffnungszeiten
      • Online-Kundenbewertungen
    • Google-Maps-Integration
      • Routenplanung
      • Anfahrtsbeschreibung

Nutzt den Meta-Title, die Meta-Description (zur CTR-Steigerung), die URL und vor allem euren Content-Bereich, um relevante lokale Informationen zu kommunizieren. Zudem helfen euch Bilder, um die Besonderheiten des Standorts zu visualisieren – hier bieten Alt-Texte, Bildunterschriften, Bilddateinamen und Bild-Titel weitere Möglichkeiten, lokalen Bezug zu eurem Unternehmen herzustellen.

2. Nutzung des Google-My-Business-Profils

Google hat für Unternehmen ein eigenes Branchenportal geschaffen: Google My Business. Hier könnt ihr euch als Inhaber eines Unternehmens registrieren und euren Unternehmenseintrag befüllen. Häufig legt Google das Unternehmen schon selbst an. Falls es euer Unternehmen bereits bei Google My Business gibt, könnt und solltet ihr die Inhaberschaft beantragen. Die bekannteste Methode ist per Postkartencode. Einigen ausgewählten Unternehmen stehen ebenfalls die Möglichkeiten eines automatischen Telefonanrufs, einer E-Mail-Bestätigung oder der Google Search Console zur Verfügung.

Sobald ihr Zugriff auf euren Eintrag habt, vervollständigt ihr diesen. Wählt vor allem die richtige Branche aus, ergänzt eine Beschreibung und eure Geschäftsdaten wie Unternehmensname, Adresse und Telefonnummer (Stichwort: NAP).

Ergänzt eure Öffnungszeiten und haltet diese aktuell. Wenn ihr an Feiertagen geänderte Öffnungszeiten habt, solltet ihr auch diese regelmäßig aktualisieren. Zudem ordnet ihr eurem Unternehmen eine Hauptkategorie (z. B. Restaurant) und weitere Kategorien (z. B. Restaurant mit europäischer Küche) zu. Hier könnt ihr nur aus den von Google vorgegebenen Kategorien wählen – es lohnt sich aber regelmäßig zu prüfen, ob es eine neue, passendere Kategorie gibt, da Google diese ständig ergänzt.

Außerdem könnt ihr Fotos von eurem Standort hinzufügen. Das ist besonders wichtig, da sich viele Nutzer bevor sie euer Unternehmen aufsuchen, einen visuellen Eindruck davon verschaffen wollen. Auch andere Personen können dort Bilder von eurem Unternehmensstandort hinzufügen und ergänzen. Je mehr Bilder ihr selbst in eurem Eintrag hinterlegt, desto besser könnt ihr beeinflussen, was der Suchende von eurem Unternehmen sieht.

Zu guter Letzt können Nutzer euer Unternehmen über Google bewerten. Bei positiven Rezensionen ist dies natürlich besonders schön und vorteilhaft. Jedoch könnt ihr keinen direkten Einfluss darauf nehmen, was Nutzer über euch schreiben. Solltet ihr eine negative Rezension erhalten, könnt ihr diese nicht einfach löschen. Ihr habt aber die Möglichkeit, Rezensionen zu kommentieren. Es ist immer ratsam, positive wie auch negative Rezensionen zu beantworten. Dies verschafft dem Rezensenten das Gefühl, wahr- und ernst genommen zu werden. Auch bei anderen Nutzern, die sich eure Bewertungen durchlesen, sorgt das für einen positiven Eindruck. Es wird deutlich, dass eure Kunden euch wichtig sind, ihr kritikfähig seid und im besten Fall für Verbesserungen sorgt, sollte jemand einmal nicht zufrieden gewesen sein.

Außerdem können in dem My-Business-Eintrag auch Bewertungen von Drittanbietern wie Yelp angezeigt werden.

3. Aufbau von Local Citations

Citations sind Erwähnungen und Nennungen der Adress- und Kontaktinformationen eines Unternehmens (NAP) im Internet. Was früher der Gelbe-Seiten-Printeintrag war, ist heute der Online-Branchenbucheintrag.

Zur Validierung der Unternehmensdaten crawlen Suchmaschinen regelmäßig Branchen- und Verzeichniseinträge. Die Suchmaschine vergleicht die Daten und schaut, ob die Adress- und Kontaktinformationen der jeweiligen Einträge identisch sind. Nun wird auch klar, warum die konsequent konsistente und einheitliche Nennung der NAP-Daten so wichtig ist: Findet die Suchmaschine hier abweichende Daten, zum Beispiel weil ein Branchenverzeichniseintrag nach Unternehmensumzug nicht aktualisiert wurde, wird die Validität der Daten in Frage gestellt.

Die Wichtigkeit der Nennung von korrekten und einheitlichen Unternehmensdaten ist zudem auch für den Suchenden von hoher Bedeutung. Findet dieser über verschiedene Portale hinweg unterschiedliche Daten, weiß er nicht, welche Telefonnummer nun die richtige ist.

Da Google dem Suchenden immer das beste Suchergebnis ausspielen möchte, wird klar, dass ein lokales Geschäft, welches nicht auf die einheitliche Nennung und Aktualität seiner Kontaktdaten über alle Online-Einträge hinweg achtet, deutlich im Nachteil ist.

Citations baut ihr als lokales Unternehmen relativ einfach selbst auf. Nutzt die meist kostenlosen Online-Einträge in Branchenverzeichnissen, wie Gelbe Seiten und KennstDuEinen. Außerdem solltet ihr gezielt nach Online-Themenverzeichnissen für eure Branche suchen, für Ärzte ist zum Beispiel jameda.de, für Anwälte anwalt.de relevant. Der Fokus bei der Suche nach Branchen- und Themenverzeichnissen sollte vor allem auf der Qualität liegen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Online-Verzeichnissen, die teilweise jedoch keine hohe Reputation oder einen besonderen Mehrwert bieten. Findet so viele hochwertige Portale wie möglich und nutzt nur die, bei denen ihr euch sicher sein könnt, dass sie sowohl euch als auch dem Suchenden nutzen.

Zudem ist es ratsam alle Einträge in Onlineverzeichnissen zentral zu dokumentieren. Falls sich eure Geschäftsdaten einmal ändern, habt ihr eine Übersicht über alle jemals angelegten Einträge und wisst, wo ihr eure Daten aktualisieren müsst. Dies ist auch für alle Printeinträge sinnvoll.

4. Aufbau von Local Coocurrences

Coocurrences sind häufige Nennungen von bestimmten Begriffen in einem semantischen Umfeld. Dies kann mit oder ohne direkte Verlinkung zu der eigenen Website passieren. Google erkennt diese Coocurrences anhand des jeweiligen semantischen Zusammenhangs.

Was könnt ihr als lokales Unternehmen tun, um diese Nennungen auszuweiten? Sorgt dafür, dass lokale Online-Medien, wie Stadtteil-Blogs oder regionale Zeitungen, über euch berichten und euer Unternehmen somit in einen lokalen Kontext bringen. Falls ihr Partner oder Kooperationen habt (z. B. als Sponsor eines Sportvereins), die in eurer Stadt aktiv sind, solltet ihr sie darum bitten, euch auf ihrer Website oder ihrem Blog zu nennen.

5. Generierung von Online-Kundenbewertungen

Eine gute Online-Reputation ist grundsätzlich für jedes Unternehmen wichtig. Bei lokalen Unternehmen spielen die Online-Kundenbewertungen jedoch eine besondere Rolle.

91 Prozent aller Verbraucher lesen Online-Kundenbewertungen und 84 Prozent der Verbraucher geben an, dass sie Online-Kundenbewertungen ein ähnliches Vertrauen schenken wie persönlichen Empfehlungen (Quelle: Local Consumer Review 2016).

Viele eurer potentiellen Kunden informieren sich online über euer Geschäft, bevor sie dieses besuchen. Nehmen wir wieder an, ihr betreibt ein italienisches Restaurant in Hannover. Ein möglicher Restaurant-Besucher schaut nach „Italiener Hannover“ und findet drei potentielle Italiener. Alle drei liegen in etwa gleich großer Entfernung und bieten laut Speisekarte ein ähnliches Preisniveau. Nun möchte der potentielle Gast wissen, wie zufrieden andere Gäste bisher mit den Restaurants waren und liest sich Rezensionen durch. Ihr schneidet hier mit einer 4,5-Sterne-Bewertung am besten ab, die anderen haben 3,9 und 4,2 von 5 möglichen Sternen erreicht. Dennoch oder gerade aufgrund der guten Punktzahl liest der Nutzer sich die Bewertungen durch. Er achtet beispielsweise darauf, wie das Ambiente, der Service und die Qualität des Essens waren. Findet er dabei eine schlechtere Bewertung, ist er etwas skeptisch. In diesem Fall wäre es natürlich hilfreich, wenn er eine Antwort von euch als Restaurant-Betreiber liest, in der ihr auf den unzufriedenen Gast eingeht. So hat euer potentieller Gast direkt einen guten Eindruck von dem, was ihn in eurem Restaurant erwartet und entscheidet sich im besten Fall dazu euch zu besuchen.

Es gibt mehrere Wege Online-Kundenbewertungen zu generieren:

  • Google My Business
  • Facebook
  • Online-Bewertungsportale (z. B. Yelp, golocal, Quandoo, TripAdvisor)

Es ist immer empfehlenswert, einen zufriedenen Kunden direkt auf eine Online-Bewertung hinzuweisen. Ihr könnt in eurem Geschäft in Form von Aufstellern, Flyern oder sogar Visitenkarten auf eine Bewertung in den genannten Portalen aufmerksam machen. Außerdem ist es unabdingbar, auf eurer Website die Bewertungsmöglichkeiten zu nennen, indem ihr zu den verschiedenen Bewertungsportalen verlinkt. Solltet ihr über einen Newsletter verfügen, bittet darin um Online-Kundenbewertungen. Als Anreiz für eine Rezension könnt ihr Rabatte oder ein Freigetränk anbieten. Die gesammelten Bewertungen lassen sich leicht auf eurer Website einbinden und mittels Mikrodaten auszeichnen. So sorgt ihr dafür, dass die Sterne-Bewertungen auch in den Snippets der SERPs angezeigt werden.

Fazit

Die regionale Online-Auffindbarkeit von lokalen Unternehmen wird stetig wichtiger. Immer mehr potentielle Kunden informieren sich bereits vor einem Besuch im Ladengeschäft im Internet und nutzen für ihre Recherche Suchmaschinen. Dabei spielen Website, Inhalte und Kundenbewertungen wichtige und ausschlaggebende Rollen. Um in der lokalen Suche vorn mit dabei zu sein, solltet ihr die oben genannten Dinge beachten, die teilweise schon mit wenig Aufwand zu großem Erfolg führen können.

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Ein Beitrag von Sarah Manthey

Sarah Manthey ist Teamkoordinatorin und SEM Account Managerin bei Aufgesang. Ihre Kernkompetenzen liegen in den Bereichen SEO und PPC. Sie ist seit 2016 bei uns in der Agentur. Vorher absolvierte sie eine Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print bei einem Verlag, in dem sie anschließend für drei Jahre im Online-Marketing arbeitete. Ihre Schwerpunkte sind Google AdWords und Suchmaschinenoptimierung. Sarah hat ein halbes Jahr die Akademie für Suchmaschinenoptimierung besucht und ist somit SEO-zertifiziert. In ihrer Freizeit singt sie im Gospel Chor und betätigt sich gerne sportlich.



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