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Für die Tonne? Never! Sieben Profi-Tipps für erfolgreiche Pressearbeit

07.Januar 2021 - Featured, Public Relations -

Du möchtest nicht, dass deine Pressemitteilung gleich nach dem Absenden im Schlund des PR-Orkus landet – auf dem Friedhof der ungelesenen Pressemitteilungen? Mit folgenden sieben Profi-Tipps erhöhst du die Erfolgschance für deine PR-Aktionen.

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1. Headline: Kurz ist trumpf

In Redaktionen herrscht Zeitmangel. Mach es daher Redakteuren einfach, die zentrale Botschaft bereits auf einen Blick zu erfassen – mit einer kurzen, prägnanten Headline. 90 bis 100 Zeichen stellen das Maximum dar (die Headline dieses Blogartikels hat 70 Zeichen einschließlich Leerzeichen). Kennzeichne deine E-Mail-Aussendung in der Betreffzeile mit „Pressemitteilung“.

Der folgende Einstieg liefert dann Antworten auf die W-Fragen: Wer, was, wann, wo, wie, warum?

2. Nur ein Thema – übersichtlich aufbereitet

Mitunter äußern Kunden den Wunsch, noch dieses oder jenes Nebenthema „mit unterzubringen“ … Wir raten davon ab, weil Themenvielfalt eine Pressemitteilung überfrachtet. In der PR gilt die Regel: Verwende je Pressemitteilung nur ein einziges Thema! Vom Umfang her sollte der Text zudem 300 bis 400 Wörter nicht überschreiten. Detailinformationen gehören in den Online-Pressebereich.

Weitere Tipps zum Aufbau einer Pressemitteilung gibt es hier.

3. Pressemitteilung aufpeppen

Biete, wann immer möglich, ergänzende Medien an, da dies die Chance auf eine Veröffentlichung wesentlich erhöht. Hierfür eignen sich Fotos, Grafiken – und für Online-Medien auch Videos.

4. Zum richtigen Zeitpunkt „aufschlagen“

Von Dienstag bis Donnerstag stoßen Pressemitteilungen in Redaktionen auf das größte Interesse – der Donnerstag sticht dabei sogar noch besonders hervor. Nutz daher die Tage der Wochenmitte für deine Presseaussendungen, wenn es sich irgendwie einrichten lässt.

5. Nur passende Adressaten anschreiben

Angesichts einer Flut von mitunter mehreren hundert E-Mails täglich, die im Postfach eines Redakteurs landen, lösen thematisch unpassende Zusendungen verständlicherweise Verärgerung aus. Beauftrage gegebenenfalls einen erfahrenen Experten mit der Zusammenstellung einer individuell „maßgeschneiderten“, passenden Verteilerliste.

6. Zum Hörer greifen

Das „R“ in PR steht für Relations, und von Beziehungen hängt ein gutes Stück weit der Erfolg ab. Suche daher das Gespräch mit Redakteuren von Medien, die besonders auflagenstark und für deine Themen und Zielgruppen von entscheidender Bedeutung sind. Redaktionsgespräche am besten ein bis zwei Tage vor einer Presseaussendung führen – das eröffnet den Schlüsselmedien die Möglichkeit, als Erste zu berichten.

7. No-Go: Belegexemplar

Erbitte im Fall einer Veröffentlichung bitte kein Belegexemplar. Es ist nicht Aufgabe von Redaktionen, dir den Erfolg deiner Presse- und Medienarbeit nachzuweisen. Beauftrage stattdessen einen Dienstleister für eine professionelle und umfassende Medienbeobachtung.

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Ein Beitrag von Peter Montag

Peter Montag ist Senior PR-Berater und seit 2004 bei Aufgesang. Er hat Politikwissenschaft und Kunstgeschichte studiert. Im Anschluss nahm er an einer PR-Aufbauqualifizierung teil und war freiberuflich sowie als Angestellter für verschiedene Verbände auf Landes- und Bundesebene als PR-Spezialist tätig. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der Texterstellung und PR-Konzeption. Außerdem betreut er zwei große Projekte bei uns in der Agentur: Presseverteiler.de und Kommunikation in der Wikipedia. Peter reist sehr gerne, insbesondere nach Osteuropa. In seiner Freizeit besucht er zudem gerne Kabarett-Veranstaltungen.



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