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Digitale Pressemappe – mit QR-Code zum Erfolg?

12.März 2013 - Public Relations -

Auswahl digitaler Pressemappen auf der CeBIT 2013

Was gehört in eine digitale Pressemappe? Wie und wo wird sie verteilt? Kann sie eine Pressemappe im Printformat ersetzen? Es gibt nicht immer nur die eine richtige Antwort. Die wichtigsten Punkte haben wir hier zusammengestellt.

Pressemappen sind das Aushängeschild – das Gesicht des Unternehmens nach außen, sowohl in Papierform als auch digital. Deshalb ist es notwendig, dieses Produkt mit aller Sorfalt unter den Vorgaben des Corporate Designs des Betriebs anzufertigen. Eine einheitliche Gestaltung stellt die Identität des Unternehmens heraus.

Was gehört hinein und in welcher Form?

Die Basis für erfolgreiche Pressearbeit sind optimal aufbereitete Texte und Bilder. Die Pressemappe enthält alle umfassenden und grundlegenden Informationen über das Unternehmen. Diese werden einheitlich in einer übersichtlichen Form dargestellt. Einen ersten Überblick verschafft eine Inhaltsübersicht. Der Vorteil einer digitalen Pressemappe liegt klar auf der Hand – neben der Kostenersparnis kommt noch die Möglichkeit hinzu, viel mehr Inhalt unterzubringen.

Enthalten sein sollten:

  • Unternehmensinformationen (Backgrounder, Factsheet)
  • Presseinformationen
  • Bildmaterial
  • Kontaktdaten und Link zum Pressebereich

Enthalten sein könnten außerdem:

  • Produktinformationen
  • Whitepaper
  • Anwenderberichte
  • Biographien
  • Interviews
  • Link zum Social Media Newsroom

Backgrounder: Auf zwei bis drei Seiten wird die Unternehmensgeschichte kurz vorgestellt und bietet einen Einblick in die Branche: Kurze Firmenhistorie, Geschäftsdaten, Produkt- und Dienstleistungspalette, Perspektiven und Ansprechpartner.

Factsheet: Auf einer Seite werden Fakten des Unternehmens aufgelistet: Unternehmensdaten wie Gründungsdatum, Namen der Geschäftsführer, Anzahl der Mitarbeiter, Kernleistungen des Unternehmens, Vorjahresbilanz, Logo, Anschrift und Pressekontakt.

Die Pressemappe enthält die letzten drei Pressemitteilungen. Interviews mit Geschäftsführern und Biographien ergänzen sie. Auch Whitepaper und Infografiken bieten sich an, um gezielt Wissen weiterzugeben. Fotos und Logos ergänzen das Angebot.

Texte sollten in verschiedenen Formaten vorliegen. Gerne als doc- oder rtf-Format und in jedem Fall als PDF. Aber Vorsicht: Sachlich formulieren und keine werblichen Floskeln einbauen. Kurze Sätze und klare Strukturen gliedern den Text.

Bilder und Infografiken werden sowohl für Online-Redakteure als auch für Kollegen aus dem Printbereich zur Verfügung gestellt. Deshalb Bildmaterial in 72 dpi und 300 dpi bereitstellen. Keine Stockfotos nutzen und bereitstellen. Zu viele Unternehmen zeigen mittlerweile die immer gleichen langweiligen Bilder von Mitarbeiter „Max Mustermann“ in seinem Musterbüro. Begehrt sind authentische Fotos von echten Persönlichkeiten aus dem Unternehmen und reale Arbeitswelten. Wie sehen die Arbeitsplätze aus? Was wird wo und wie hergestellt? In welcher Region liegt das Unternehmen? Wie sehen die fertigen Produkte in den Händen der stolzen Mitarbeiter aus und letztendlich beim zufriedenen Kunden? Es gibt viele Möglichkeiten, sein Unternehmen ins rechte Licht zu rücken.

Social Media Newsroom

Viele Betriebe nutzen mittlerweile das Soziale Netzwerk, um sich mit Kunden etc. auszutauschen. Eine Bündelung dieser Aktivitäten bietet sich in einem Social Media Newsroom an. Dazu zählen Facebook, Google+, Twitter, Pinterest, Fotos und Videos auf Flickr und YouTube, Blogs, Podcasts, RSS-Feeds. Kommentare, Kundenmeinungen und Empfehlungen füllen die Portale. Dies ist eine erweiterte Variante des normalen Pressebereichs. Insbesondere Blogger holen sich hier Ihre Informationen und Stories zum Unternehmen. Interessierte Journalisten können direkt in den Dialog einsteigen. Deshalb bietet sich in der digitalen Pressemappe ein Link zum Social Media Newsroom an.

Wo wird die digitale Pressemappe gebraucht und wie wird sie überreicht?

Pressemappen werden bei Pressekonferenzen, Messen und Presse-Events verteilt. Vorwiegend noch in gedruckter Form. In digitaler Form liegen sie meist als CD oder USB-Stick der Mappe bei. USB-Sticks sind seltener anzutreffen. Häufig liegen mittlerweile auch einzelne CDs als digitale Pressemappe ohne den Begleiter im Papierformat bei.

Neuerdings werden Visitenkarten mit QR-Codes verteilt. Begleitet wird der Code lediglich von Kontaktdaten, dem Firmenlogo und einer URL, die zur digitalen Pressemappe im Web führt. Für einen schnellen Überblick per Smartphone oder Tablet-PC sehr gut geeignet. Der Pressebereich sollte dementsprechend für Nutzer dieser Geräte optimiert sein. Aber auch die Eingabe der URL am heimischen PC führt zur digitalen Pressemappe. Deshalb ist es klug, die URL so kurz wie möglich zu wählen.

Digitale vs. Print-Pressemappe

Die Visitenkarte mit QR-Code ist eine günstige und platzsparende Methode der digitalen Pressemappe. Ob sie die CD ablöst, wird sich zeigen. Besonders Großunternehmen verzichten mittlerweile auf die gedruckte Variante. Denn es ist kosten-, energie- und zeitsparend.

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Ein Beitrag von PR-Assistentin



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