• Tel.: 0511-9239990

Die Taxi-versus-Uber-News: Made by Aufgesang

05.September 2014 - Projekte und Etats -

Wirklich weltweite Schlagzeilen machen wir bei Aufgesang nicht jeden Tag. Diese Woche schon. Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, hat das Landgericht Frankfurt letzte Woche Uberpop deutschlandweit verboten. Geklagt hatte unser Kunde Taxi Deutschland, die Schlagzeilen dazu machten wir. Für den Agenturalltag bedeutete diese Aktion eine Woche High Life. Los ging es schon am Montag. Exklusiv für Sie: Ein Einblick in den turbulenten Agenturalltag im Zentrum weltweiter Schlagzeilen.

Deutschlandweites Verbot von Uber geht um die Welt

Mit einer Sperrfrist gaben wir die brisante News am Montag an ausgewählte Medien der A-Klasse. Am Dienstag und Mittwoch verbreitete sich die Nachricht von dort erwartungsgemäß wie ein Lauffeuer: Sie ging durch die Republik und um die Welt. Von Brasilien bis Indien wurde über das Verbot von Uber in Deutschland berichtet. Auf verschiedenen großen Tageszeitungen wie der Süddeutschen beherrschte das Thema die Titelseiten, der guardian berichtete, die BBC sogar auf der Startseite.

 

Ausnahmezustand bei Aufgesang

Unsere Agentur versetzte der große PR-Erfolg in einen Ausnahmezustand: Das Telefon klingelte pausenlos. Am anderen Ende der Leitung: Welt, Financial Times, BBC, ARD, ZDF, Bloomberg, DLF & Co. Unsere Teamleiterin Anja Floetenmeyer, die Taxi Deutschland seit Jahren betreut, übernahm kurzerhand die Rolle der Pressesprecherin von Taxi Deutschland. Für den Kunden verabredete sie die Kamera-O-Töne. Zahllose Live-Interviews mit Radiosendern sowie N24 übernahm sie selbst, anders war der geballte Ansturm nicht zu bewältigen. Am späten Dienstagabend knallten bei uns dann erstmal die Sektkorken.

Kommunikationsziel: Stimmung drehen

Unser Kommunikationsziel war es, die Stimmung zu drehen. Zuvor war stets vom Taxigewerbe die Rede, das sein Geschäft zu verteidigen sucht. Wir drehten den Fokus und machten den Verbraucherschutz zum Thema. Außerdem wollten wir transportieren, dass Uber eine Form von Wildwest-Kapitalismus betreibt, bei der Staat, Gesellschaft und Arbeitnehmer gleichermaßen verlieren.

Wir haben unser Ziel erreicht, die Diskussion ist nun in vollem Gang:

Klares Statement der Politik: pro Taxi

Die Politik ist ebenfalls aufmerksam geworden, die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und die Verbraucherschutzbeauftragte gaben bekannt: „Mit seiner öffentlichen Ankündigung, sich über die einstweilige Verfügung hinwegzusetzen und sein Vermittlungsgeschäft einfach weiterzubetreiben, stellt sich der private Fahrdienstleister Uber gegen den Rechtsstaat. Damit entkräftet Uber den Vorwurf unlauteren Wettbewerbs nicht, sondern disqualifiziert sich und sein Geschäftsmodell endgültig.“

Wir machen weiter!

Aktuell halten wir neue Statements in Form von FAQs bereit und in den kommenden Wochen wird wieder viel passieren – soviel steht jetzt schon fest. Nächsten Montag berichtet der Spiegel. Die breite Masse der Journalisten weiß nun, was auf dem Spiel steht, wenn ein Heuschrecken-Unternehmen wie Uber einen Markt zu überrollen versucht.

Wir haben einen Mediensturm mit weltweiten Auswirkungen ausgelöst – direkt von den Aufgesang-Schreibtischen aus. Aktuell  machen wir uns erstmal Gedanken darum, wie wir die Clipping-Flut pragmatisch bewältigen, nächste Woche geht es auch inhaltlich weiter. Es bleibt spannend!

Wenn Dir dieser Artikel gefallen hat, dann teile ihn bitte!

(No Ratings Yet)

Ein Beitrag von Anika Hergert



Wissenswertes

Branchen

  • Digitale Wirtschaft
  • Investitionsgüter
  • IT
  • Mode
  • Lebensmittel
  • Lifestyle
  • Startups

Leistungen

Rechtliches