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Die häufigsten Social-Media-Fehler

22.April 2013 - Social Media -

Social Media gehören inzwischen zum PR-Alltag. Und wo viel gehobelt wird, fallen viele Späne. Diese zehn Fehler haben Sie bestimmt auch schon gemacht. Oder nicht?

1. Posten ohne Korrektorat

Fix noch einen Tweet beantworten oder den Blogbeitrag bei Facebook anteasern – und dabei Rähctschriebfeehler übersehen. Wer sich nicht zwei Minuten Zeit fürs Korrektorat nimmt, macht sich mit Schnitzern online unsterblich. Muss nicht sein.

2. Automatisierte DMs verwenden

Ihnen folgt jemand neu auf Twitter. Das ist schön. Natürlich kann man nicht rund um die Uhr online sein – da sind automatisierte direct messages verlockend. Wer aber seine Follower so begrüßt, versendet am Ende vor allem eines: Spam. Es ist sinnvoll, anderen zu danken. So oft, ehrlich und persönlich wie möglich.

3. Weder Plan noch Strategie

„Ohne Social Media Strategie zu posten, ist, als würde man einen Zettel an die Wand drücken in der Hoffnung, dass er hängen beibt“ (PR Daily in einem Beitrag über Social-Media-Fehler, der mich zu diesem Blogbeitrag angeregt hat). Eine Vergeudung von Zeit, Ressourcen und Geld. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihre Ziele zu definieren. Integrieren Sie sie in die PR-Planung und generieren Sie Social Media-Posts, die sie schrittweise diesen Zielen näherbringen.

4. Reagieren statt agieren

Natürlich ist es wichtig, Fragen zu beantworten und Menschen zu danken. Allerdings sollte das nicht alles sein. Suchen Sie aktiv Gespräche mit Ihren Followern, kommentieren sie deren Inhalte. So zeigen Sie Interesse an dem, worüber Ihre Online-Fans wirklich reden wollen.

5. Zu müde zum Posten

Vermeiden Sie es, Social Media zu nutzen, wenn Sie nicht klar denken können. Es ist besser nichts zu sagen, als einen Post abzusetzen, der missverstanden wird oder bis zum Shitstorm führen kann.

6. Ständig nach RTs fragen

Als Twitter vor Jahren startete, war es üblich, nach Retweets zu fragen. Die Twitterati und die Twittiquette haben sich jedoch verändert: Nach RTs zu fragen, sollte die Ausnahme bleiben UND einen guten Grund haben. In allen anderen Fällen werden Ihre Follower selbst auf die Idee kommen, wenn ihnen Ihr Tweet richtig gut gefällt.

7. Sie machen alles, aber nichts richtig

Wer nicht nein sagen kann, hat im Social Web schlechte Karten. Ist es sinnvoll, zu bloggen, auf Facebook, Twitter, Xing und g+ Inhalte zu posten, eine schicke Pinterest-Pinnwand zu pflegen UND auf LinkedIn aktiv zu sein? Man kann und muss nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Gleichen Sie Ihre Ziele mit den Portalen ab und konzentrieren Sie sich auf die Wesentlichen.

8. Jeder Post ein Roman

„Kurze Texte machen Arbeit, lange Texte kann jeder“ – mit meinem Text-Mantra habe ich schon Generationen von Praktikanten und Trainees in die Korrekturschleife geschickt. Gerade im Web 2.0 gilt: Nicht jede Statusmeldung muss zum „hier Weiterlesen“ anregen und Tweets sind unter 140 Zeichen ohnehin besser (weil man sie dann Retweeten kann). Wer Bücher schreiben will, gehört nicht unbedingt in die PR.

9. Herumspammen

Wer ständig Links zu Produkten postet, missbraucht den guten Glauben seiner Fangemeinde an interessante Inhalte. Mit Fans und Followern sollte man Gespräche führen und ihnen teilenswerten, guten Content liefern. Es heißt „Social“ Media – nicht ohne Grund.

10. Quantität schlägt Qualität

Hauptsache jede Woche drei Posts im Blog? Machen Sie sich lieber mit Qualität einen Namen. Wer viel Semi-Interessantes von sich gibt, wird schneller entfolgt als jemand, der selten, aber dann Relevantes schreibt.

 
Welche Böcke haben Sie schon geschossen? Ich freue mich auf die schönsten Fails in den Kommentaren!

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Ein Beitrag von Senior PR-Beraterin



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