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Das erfolgreiche Pressebild

17.Dezember 2014 - Public Relations -

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Dieses Sprichwort legt nahe, dass es wichtig ist, auf gutes Bildmaterial zu achten. Vor allem im Bereich der Pressearbeit nehmen aussagekräftige Bilder eine wichtige Rolle ein.

Sie sind an Pressearbeit interessiert und wollen das perfekte Foto finden? Hier ist es vorerst von Bedeutung, dass Sie sich klar machen, welches Medium – Print- oder Onlinemedium – das Foto unterstützen soll. Des Weiteren müssen die Aussage und das Motiv des Bildes von vornherein klar sein: Was wird fotografiert? Produkt oder Person? Innen- oder Außenaufnahme?

Bei der Produktfotografie gibt es einiges zu beachten:

Geht es um ein exklusives Produkt, ist es von Vorteil, das Objekt einzeln abzubilden. Beliebt ist in einem solchen Fall die Freistellung. Bei diesem Verfahren wird das fotografierte Objekt von dem Hintergrund gelöst. Die Qualität (Auflösung, Sättigung, Kontrast) sollten Sie beachten, denn ein schlechtes Ausgangsbild ist nur schwer zu verbessern. Eine Faustregel: Printmedien benötigen mindestens eine Auflösung von 300 dpi. Bei Online-Medien liegt diese bei 72 dpi. Ein qualitativ hochwertiges Bild können Sie vielseitig verwenden und gut mit anderen kombinieren. Freisteller werden oft von Redaktionen bevorzugt, denn so vermeiden sie kostenintensive Fotoshootings.

Professionelle Fotografen sind die erste Wahl, wenn Sie gute Fotos haben wollen. Pressebilder selbst in Auftrag zu geben und diese Bilder anzubieten, lohnt sich für Sie. Denn gute Pressebilder nehmen Redakteure gerne auf.

Täglich oder wöchentlich erscheinende Medien haben meist sehr begrenzte Budgets für Fotos. Sie sind oftmals auf Fotodatenbanken angewiesen und greifen gerne zu kostenfreiem Material. Die Wahl fällt oft auf Collagen. Beliebt sind Kompositionen mit einem Produkt und passendem Accessoire. Kreieren Sie eigene Ideen und lassen Sie sie von professionellen Fotografen umsetzen.

Künstlerische Pressebilder, die mit Licht, Schatten und anderen Stilmitteln spielen, sind in Redaktionen wenig beliebt. Die Zielgruppe muss hier schon genau passen.

Pressebilder von Personen:

Geht es um Personenfotos für die Pressearbeit, beispielsweise von Geschäftsführern oder Mitarbeitern, ist auf ein paar Grundsätze zu achten:

  1. Versenden Sie keine Passbilder, sondern größere Portraitfotos beispielsweise im Format 13 x 18 cm. Dabei achten Sie natürlich auch die Auflösung (300 dpi oder 72 dpi).
  2. Verwenden Sie immer Farbfotos. Aus einem Farbfoto ist schnell ein schwarz-weiß-Bild generiert, wenn es benötigt wird.
  3. Achten Sie auf die Kleidung. Einfarbige Kleidung ist stets vorzuziehen, damit das Bild nicht zu unruhig wirkt. Das Bild sollte aber auch kontrastreich sein, also denken Sie daran, dass sich die Person vom Hintergrund abhebt.
  4. Das Foto soll Sympathie wecken – lächeln erlaubt!
  5. Die Mimik und Gestik sollten zu dem passen, was man ausdrücken will. Sie sollten einen Blick darauf haben, dass die Fotos in sich stimmig sind.
  6. Verwenden Sie keine Fotos, die älter sind als drei Jahre.
  7. Bilder, auf denen der Kopf oder das Gesicht angeschnitten ist, sind für Medien nur schwer verwendbar. Der Grafiker hat viel Arbeit, sie ins Layout einzupassen.
  8. Die Bereitstellung von Bildmaterial an Redaktionen muss wohl überlegt sein. Redakteure freuen sich gar nicht über zugemüllte Posteingänge. Deshalb sollten Sie immer versuchen, das Einverständnis einzuholen, bevor Sie sich den Zorn eines Redakteurs zuziehen.
  9. Nutzen Sie Online-Fotodatenbanken, wie beispielsweise flickr, für Ihr Pressematerial.

Wenn Sie diese kleinen Tipps im Hinterkopf behalten, steigern Sie die Chance, ein erfolgreiches Pressebild in den Medien zu platzieren.

Autor: Philipp Große

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Ein Beitrag von Aufgesang-Team



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