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Change Communications: Veränderungsprozesse richtig kommunizieren

04.November 2010 - Public Relations -

Umstrukturierung, Neuausrichtung, Entlassungswelle – Unternehmen sind von Zeit zu Zeit Veränderungsprozessen ausgesetzt. Um erfolgreich ans Ziel zu gelangen, müssen die Mitarbeiter hinter den anstehenden Entwicklungen stehen und diese unterstützen. Welche entscheidende Rolle die Kommunikation dabei spielt, verrät dieser Beitrag.

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Die Unterstützung durch die Belegschaft ist ein entscheidender Faktor für das erfolgreiche Umsetzen eines Change-Prozesses. Sie muss den Prozess mittragen, ihn gestalten und mit den Folgen konstruktiv umgehen, damit am Ende ein positives Ergebnis steht. Veränderungen erzeugen jedoch häufig zunächst Ängste und eine Abwehrhaltung. Unzureichende Information kann schnell zu Demotivation, Verunsicherung und schließlich nachlassender Leistung führen. Und das gefährdet nicht nur den Prozess sondern kann das gesamte Unternehmen schädigen.

Werden die Mitarbeiter von Anfang an über geplante Veränderungen informiert, gelingt es, ihnen deren Notwendigkeit deutlich zu machen und werden ihnen die zukünftigen Perspektiven aufgezeigt, stehen die Chancen gut, dass sie hinter den Entscheidungen der Geschäftsführung stehen, und diese  motiviert und engagiert mit tragen.

Entschlossenheit

Egal, mit welchen Instrumenten und Maßnahmen Sie den Veränderungsprozess kommunizieren: Vermitteln Sie Überzeugung und Entschlossenheit! Nur, wenn die Mitarbeiter spüren, dass der feste Wille zu Veränderungen vorhanden ist und diese konsequent umgesetzt werden, können sie voll hinter dem Projekt stehen und selbst Motivation entwickeln.

Verständlich und ausführlich

Die anstehenden Veränderungen sollten deutlich und umfassend mitgeteilt werden. Wesentlich dabei ist es, eine einfache, verständliche Sprache zu wählen – gerade wenn es um komplexe Zusammenhänge geht.

Beantworten Sie mögliche Fragen nach der Notwendigkeit, den Kosten, Abläufen und Folgen möglichst, bevor sie gestellt werden. Das schafft Vertrauen und lässt Spekulationen wenig Raum.

Warum?

Die wichtigste Information, die vermittelt werden sollte, ist die Frage nach den Gründen für die geplanten Veränderungen. Wenn diese verständlich und nachvollziehbar dargelegt werden, kann eine Identifizierung der Mitarbeiter mit dem Prozess und den Zielen stattfinden. Machen Sie den Nutzen für das Unternehmen und jeden Einzelnen deutlich.

Frühzeitig

Wartet die Geschäftsführung mit der Information der Mitarbeiter zu lange, sieht sich die Belegschaft vielleicht bereits mit den ersten Auswirkungen konfrontiert und fühlt sich vor den Kopf gestoßen und übergangen. Geben Sie ihnen ausreichend Zeit, sich auf das Kommenden einzustellen.

Einbeziehen

Auch, wenn es nur kleinere Bereiche sind: Eröffnen Sie den Mitarbeitern Räume zum Mitgestalten. Sie geben Ihnen damit das Gefühl, in den Prozess einbezogen zu sein. Das schafft Akzeptanz, Identifikation und letztlich Unterstützung.

Schaffen Sie eine Plattform, auf der Anregungen, Kritik, aber beispielsweise auch Fortschrittsberichte von der Belegschaft eingebracht werden können und nehmen Sie diese Beiträge ernst. Ist ein Intranet vorhanden, sind Foren ein geeignetes Instrument.

Regelmäßig

Ein stetiger Informationsfluss ist in Veränderungsphasen besonders wichtig. Setzen Sie regelmäßige Versammlungen mit allen Mitarbeitern an. Auch die Führungskräfte und einzelnen Teams treffen sich am besten zu wiederkehrenden, festen Terminen. Zusätzlich ist ein spezieller Newsletter, eine eigene Rubrik in der Mitarbeiterzeitschrift oder ein nur für dieses Thema reserviertes Schwarzes Brett für die laufende Information und Zwischenberichte empfehlenswert. Auftretende Fragen, Unsicherheiten und Schwierigkeiten können so zeitnah ausgeräumt werden.

Anerkennung und Vertrauen

Überzeugen Sie Ihre Mitarbeiter davon, dass sie fähig sind, mit den anstehenden Veränderungen fertig zu werden. Schenken Sie Ihnen Vertrauen. Kommunizieren Sie den engagierten Mitarbeitern gegenüber Lob und Anerkennung. Es ist nicht zu unterschätzen, wie motivierend das wirken kann.

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Ein Beitrag von PR-Beraterin



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