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Aktuelle Trends zur mobilen Internetnutzung: Was PR-ler beachten sollten

27.Februar 2015 - Public Relations -

Haben Sie sich morgens schon einmal in der Bahn umgesehen? Viele der Fahrgäste schauen die ganze Fahrt über auf ihre Handys. Was früher nur für Geschäftsleute galt, prägt heute alle Alters- und Berufsgruppen. Auch abends vor dem Fernseher, auf der Arbeit oder auf Partys sind Handy, Laptop oder Tablet immer dabei. Über 30 Millionen Deutsche gehen täglich mobil ins Internet. Dabei nutzen sie pro Person mehr als zwei internetfähige Endgeräte und sind dank Smartphone häufiger im Internet als sie es vor dessen Besitz waren. Diesem Trend müssen sich Unternehmen, Werbetreibende und PR-ler anpassen, um zukünftig nicht den Anschluss an ihre Zielgruppen zu verlieren.

Täglich werden weltweit mehr neue Smartphones aktiviert als Babys zur Welt kommen. Genauer gesagt, war die Zahl 2013 vier Mal so hoch wie die täglichen Geburtszahlen: Während Nutzer am Tag 1,3 Millionen neue Android-Geräte in Betrieb nehmen, gebären Frauen „nur“ 300.000 Kinder. Im Vergleich zu 2013 hat sich die Nutzung von Smartphones 2014 nochmals um 25 Prozentpunkte gesteigert, Tablets werden 21 Prozent häufiger verwendet.

Weitere Fakten zur mobilen Internetnutzung:

  • Seit 2008 ist der Anteil der Nutzer des mobilen Internets in Deutschland rasant gestiegen: Von 13 auf 70 Prozent im Jahr 2013.*
  • Im Jahr 2014 verbrachte der durchschnittliche User 95 Minuten seines Tages damit, mit dem Smartphone im Internet zu surfen.*
  • 127 Minuten verbrachten Nutzer 2013 mit mobilen Anwendungen und holten ihre  Smartphones rund 150 Mal aus der Tasche – alle sechseinhalb Minuten. (Quelle: giga.de)
  • Laut einer Umfrage von Statista besuchten 41 Prozent der Befragten im ersten Quartal 2013 mindestens einmal täglich die Webseiten sozialer Netzwerke, 38 Prozent Suchmaschinen, 16 Prozent suchten lokale Informationen und elf Prozent nutzen Videofunktionen.*
  • 2012 suchten rund 87 Prozent im mobilen Internet nach aktuellen Informationen, etwa 68 Prozent schauten nach dem Weg und 60 Prozent nutzten es zur Unterhaltung.*
  • 68,9 Prozent der Befragten gaben an, das mobile Internet per Mobiltelefon zwischen 17 und 20 Uhr zu nutzen. 75 Prozent der Tablet-Nutzer verwenden dieses ab 20 Uhr.*
    * Quelle: Statista

Nachholbedarf bei mobilen Webseiten

Obwohl sich der mobile Markt rasant entwickelt – rund 19 Prozent der Webseiten-Besuche in Deutschland gehen von mobilen Endgeräten aus – erwarten User mehr von mobilen Webseiten: Laut einer Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft bewerteten mehr als die Hälfte der befragten Nutzer mobile Websites negativ. Über alle Branchen hinweg bemängeln sie, dass Seiten unübersichtlich und nicht benutzerfreundlich seien. Weiterhin kommt nicht gut an, dass User viel scrollen müssen.

Ihre Chance: Zielgruppen in Echtzeit erreichen

Deshalb ist es notwendig, dass sich Unternehmen, Werbetreibende und PR-ler den Wünschen ihrer Zielgruppe anpassen: Für die B2B- und die B2C-Kommunikation sollten sie ganzheitliche mobile Strategien entwickeln. Diese umfassen gut nutzbare und für verschiedene mobile Endgeräte kompatible Internetseiten. Achten Sie darauf, dass Texte gut lesbar und nicht zu lang sind: Ihr mobiler Besucher hat in der Regel nicht viel Zeit. Besucher Ihrer Webseite möchten Buttons schnell und einfach bedienen können, Grafiken und Layout sollten mobile-kompatibel sein. Herausfordernd sind dabei Navigation, Auffindbarkeit und Bildschirmgrößen. Mobile Apps sowie das mobile Advertising runden Ihre Strategie ab. Denn 76 Prozent der Smartphone-User nehmen Werbung in Apps, auf Webseiten, in Suchmaschinen oder Videos wahr – mehr als jeder fünfte reagiert darauf.

Nutzen Sie die Chance, dass Ihre Kunden nahezu in Echtzeit und an jedem Ort erreichbar sind. Passen Sie Ihre Postings und Grafiken an mobile Endgeräte an und posten Sie, wenn Ihre Zielgruppe online ist. Ein guter Zeitpunkt für B2C-Themen ist laut der oben genannten Fakten abends. Überprüfen Sie dies anhand der Statistiken Ihrer sozialen Netzwerke – vielleicht gilt für Ihre Zielgruppe eine andere Zeit. Überlegen Sie weiterhin, ob es sinnvoll ist, bei Google Maps vertreten zu sein.

Ihr mobiler Pressebereich

Nicht vergessen: Gerade Journalisten sind oft mobil im Internet. Ob auf Messen oder Presseterminen, Redakteure arbeiten ständig von unterwegs. Bei der Recherche nach Hintergrundthemen, der Suche nach Pressematerial oder Bildern will sich kein Journalist mit kleinen Schriften oder Browser-Webseiten herumärgern. Beugen Sie dem also vor!

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Ein Beitrag von Anika Hergert



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