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7 Tipps für Bilder-SEO: So vermeidet ihr Fehler

25.Mai 2020 - Featured, Suchmaschinenoptimierung (SEO) -

Eine Suchergebnisseite bei Google zeigt häufig eine ähnliche Zusammensetzung, nämlich eine bunte Mischung aus Webseiten, Infoboxen oder einem Karussell aus Videos oder Bildern. Welche Form die SERPs annehmen, entscheidet die Suchanfrage. Doch wie genau schafft ihr es als Webseiten-Betreiber oder Unternehmen, mit euren eigenen Bildern hier zu ranken?

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Darum ist eine Optimierung von Bildern wichtig

Bei der Optimierung von Bildern geht es nicht allein um die Google-Bildersuche, sondern viel mehr um die Bilder-Ergebnisse als Teil der „Universal Search“, also den eigentlichen SERPs. Dies ist insbesondere bei transaktions-orientierten Suchanfragen von großer Bedeutung. Die Bilder fallen dann besonders auf, stellen somit eine Besonderheit dar und bringen den potenziellen Käufer auf eure Seite. Leider wird bei Webinhalten häufig außer Acht gelassen, dass Suchmaschinen zu großen Teilen noch textbasiert funktionieren. Daher solltet ihr eure Bilder immer mit Informationen in Textform versehen, damit die Bots und Crawler die Bilder korrekt lesen und indexieren können. So ermitteln diese dann die Relevanz eurer Bilder für ein bestimmtes Keyword. Aber auch, wenn ihr keine eigenen Bilder nutzt beziehungsweise physische Produkte vertreibt, ist es dennoch sinnvoll, eure Bilder zu optimieren. Das hat den einfachen Grund, dass die Optimierung von Bildern auch dem Ranking eures Textes helfen kann.

Ranking-Faktoren für Bilder-SEO

Bilder-SEO hat, ähnlich wie die OnPage-Optimierung eurer Webseite, verschiedene Optimierungsebenen: die sichtbare, die Bild- und die Meta-Ebene. Da, wie bereits erwähnt, die meisten Suchmaschinen immer noch textbasiert arbeiten und nicht alle Bildinhalte korrekt auslesen können, sind der Kontext, in dem das Bildmaterial eingebettet wird, sowie die Meta-Elemente, wie Title und Description, für eine gute Bildoptimierung von großer Bedeutung.

Dateiname: Benennt SEO-Bilder richtig

Ein Bestandteil der Bild-Optimierung ist das Anpassen des Dateinamens. Er ist das erste Indiz, welches Google die Zugehörigkeit zum Inhalt der jeweiligen Seite bestätigt. Er sollte daher in der Regel das Haupt-Keyword enthalten. Achtet bei der Bildbenennung grundsätzlich darauf, dass Wörter kleingeschrieben werden und ihr keine Umlaute verwendet. Außerdem solltet ihr immer Bindestriche als Worttrenner einsetzen, da Unterstriche von Google als verbindendes Element gewertet werden.

Wählt das richtige Dateiformat und die optimale Bildgröße

Damit der Bot eure Bilddatei schneller und leichter crawlen und indexieren kann, empfiehlt es sich, dass ihr die Bilder auf moderate, für das Web optimierte Dateigrößen komprimiert. Die empfohlene Größe liegt in der Regel bei etwa 150 kB und kann sogar den Pagespeed eurer Webseite beeinflussen. Da die Ladegeschwindigkeit einer Webseite zu den Rankingfaktoren zählt, ist die Optimierung von Bilddateigrößen wichtig, noch wichtiger ist es aber für die Nutzerfreundlichkeit. Die gängigsten Dateiformate für Bilder sind JPG, JPEG, PNG und GIF. Diese eignen sich besonders gut für die Bildoptimierung, da sie sich problemlos auf eine geeignete Dateigröße komprimieren lassen.

Nutzt Title-Tags zur Bildoptimierung

Der Title dient primär der Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit und ist weniger als bedeutender SEO-Faktor wichtig. Es kann aber durchaus sinnvoll sein, auch hier das Haupt-Keyword einzubinden.

Wählt Alt-Tags bei Bildern richtig

Das Alt-Attribut ist der Text, der angezeigt wird, wenn euer Bild als solches nicht geladen werden kann. Daher ist eine sprechende Benennung von großer Bedeutung. Auch für blinde Menschen ist das Hinterlegen von Alt-Tags sehr wichtig. Beim Vorlesen einer Website wird auch das Alt-Attribut vorgelesen und vermittelt dem blinden Nutzer so einen Eindruck, was auf dem jeweiligen Bild zu sehen ist.

Formuliert eine passende Bildunterschrift

Auch die Bildunterschrift, als sichtbares Element für den Nutzer, ist geeignet, um Google Bildinformationen zu übermitteln, sei es zum Copyright, zum Zusammenhang oder zum Bildinhalt. Auch hier ist es sinnvoll, das Haupt-Keyword zu verwenden. So erkennt Google den thematischen Bezug leichter.

Achtet auf den Bild umgebenden Text

Der Bild umgebende Text sollte der Benennung eures Bildes thematisch nicht widersprechen. Bildunterschrift, Title-Tag und Alt-Attribute sollten also alle dasselbe Thema behandeln, sonst führt dies zu einer Verwirrung des Nutzers. Aus Usability-Sicht ist eine konsistente Beschreibung bzw. Benennung besonders sinnvoll, denn so kann der Leser direkt erkennen, dass er sich auf der richtigen Landingpage befindet.

Um zu überprüfen, auf welcher Position eure eigene Domain bzw. euer Bild zu einem bestimmten Keyword rankt, eignet sich bedingt der Bilder-Domain-Index (bidox.de). Das Tool erfasst wöchentlich die ersten 100 Treffer der Google-Bildersuche zu aktuell knapp 12.000 Keywords und verrechnet diese zu einem Ranking. Das Keyword-Set wird aus den Top-Suchbegriffen bei Google Trends ermittelt. Da die Anzahl der Keywords, die wöchentlich ermittelt werden, begrenzt ist, kann es natürlich passieren, dass ihr keine Ergebnisse zu den von euch gewünschten Keywords findet.

Außerdem könnt ihr im Tool nach bestimmten Keywords suchen und euch dann die Positionierung der verschiedenen URLs anschauen, sowie den Ranking-Verlauf der letzten neun Wochen.

Hier einmal am Beispiel des Keywords „seo“:

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Vorteile und Nutzen von Bilder SEO kurz zusammengefasst

Das Optimieren von Bildern, die in der Bildersuche ausgespielt werden sollen, bringt viele Vorteile mit sich. Dazu gehören unter anderem:

  • Die Stärkung eurer Sichtbarkeit durch eventuelle Einbindung in die Universal-Search-Ergebnisse bei relevanten Suchanfragen. Daraus resultiert vielleicht sogar ein Top-Ranking, welches mit der URL der Webseite nicht möglich gewesen wäre.
  • Ein indirekter Traffic-Boost durch gut rankende Bilder, denn diese leiten den Nutzer auf die Webseite weiter.
  • Einfachere Bewertung des Gesamtkontextes durch Google, wenn alle Bilder mit wichtigen Tags gekennzeichnet wurden. So verbessert ihr die Themenrelevanz, was sich letztendlich auf eure Rankings auswirken kann.
  • Verbesserung der Usability aufgrund von angepassten Dateiformaten und Größen, da ihr so den Pagespeed eurer Webseite verbessert. Auch in Hinblick auf die Optimierung für Mobilgeräte spielt dies eine wichtige Rolle.

Traffic aus der Bildersuche richtig auswerten – Welche Tools eignen sich?

Um den Traffic aus der Google-Bildersuche richtig auswerten zu können, bietet sich die Google Search Console an. Hier stellt ihr einfach den Such-Typ von „Web“ auf „Bilder“ um. Diese Auswertung umfasst dann allerdings nur die regelrechte Bildersuche und nicht die Bild-Einblendungen in der Universal Search. Das ist allerdings nicht weiter schlimm, denn durch das Anklicken eines Bildes in der Universal Search gelangt der Nutzer automatisch in die Bildersuche und zählt so in die Statistik mit ein. Ihr solltet allerdings dabei bedenken, dass sich in der Google Search Console lediglich die letzten 16 Monate zurückverfolgen lassen.

Bilder-SEO als Hebel für Ranking-Erfolge?

Auch wenn das Ranking in der Google-Bildersuche nicht euer höchstes Bestreben ist, kann es sich trotzdem lohnen eure Bilder nach dem oben vorgegebenen Schema zu optimieren – allerdings nur bei Suchanfragen, bei denen User auch Bilder sehen wollen. Um dies zu identifizieren hilft euch der bloße Menschenverstand oder auch ein Blick auf die erste Suchergebnisseite. Denn treffendes und optimiertes Bildmaterial machen eine Domain nicht nur für den Nutzer, sondern auch für Google attraktiv, was letztendlich zu einem verbesserten Ranking in der Bildersuche oder in der Universal Search führen kann. Auch die User Experience wird durch das Optimieren der Bilder positiv beeinflusst, da korrekt gewählte Bildgrößen und -formate zu verringerten Ladezeiten führen können und das Integrieren von Alt-Attributen eine Barrierefreiheit für blinde User ermöglicht.

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Ein Beitrag von Marina Baudis

Marina Baudis ist Junior SEM Managerin bei Aufgesang. Nach einem Auslandsaufenthalt in den USA und einem Studium in den Niederlanden in International Business and Languages ist sie seit Februar 2019 Teil unseres Teams. Vorher sammelte sie bereits in mehreren Praktika Erfahrungen im Online-Marketing. In ihrer Freizeit geht sie gerne ihrem Hobby, Musik machen, nach.



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