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6 Tipps für erfolgreiche Medienkooperationen

18.November 2015 - Public Relations -

HandschlagWie schaffen Sie es neben Pressemitteilungen und -gesprächen Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte in den Medien zu platzieren? Und was tun Sie, wenn sich eines Ihrer Produkte nicht oder nicht erneut für eine Pressemitteilung eignet? Eine gute Möglichkeit, um mit kleinem Budget eine große Reichweite in den Medien zu erzielen, sind Medienkooperationen. Durch Gewinnspiele machen Sie auf sich aufmerksam, akquirieren neue Kunden und verbessern das eigene Image. Ihr Partner – das Medium – liefert seinen Lesern mit Ihrer Hilfe wiederum tolle Angebote. Worauf Sie beim Vereinbaren und Gestalten einer Gewinnspielkooperation achten sollten, erfahren Sie in unseren sechs Tipps:

Glückliche Gewinnerin1. Produkte und Medien auswählen

Wenn Sie eine Medienkooperation vereinbaren möchten, machen Sie sich zunächst Gedanken darüber, was Sie den Medien anbieten möchten: Gibt es Produkte, die Sie direkt verlosen können, benötigen Sie einen Partner, der weitere Gewinne stellt oder bieten Sie Gutscheine an?
Recherchieren Sie anschließend passende Medien für Ihre Zielgruppe und informieren Sie sich über deren Themenfelder sowie die Auflage oder Visitzahlen (IVW, Mediadaten). Auch die Erscheinungsweise und das Umfeld, in dem Sie eine Kooperation platzieren können, sind wichtige Anhaltspunkte für Sie. Einige Medien bringen Gewinnspiele lediglich auf der Rätsel-Seite unter, andere im redaktionellen Umfeld. Erstellen Sie nun eine Prioritätenliste, um Ihre Kapazitäten zu planen. Diese arbeiten Sie von oben nach unten ab.

Sind Sie sich unsicher, welche Medien zu Ihren Kunden passen, ist hier die Kontaktaufnahme mit einer Agentur hilfreich. Diese kennt sich in der Medienlandschaft aus und kann aus der Vielzahl potentieller Partner die besten für Sie auswählen.

2. Ansprechpartner finden

Um den richtigen Ansprechpartner für Ihr Anliegen zu finden, ist im ersten Schritt eine telefonische Kontaktaufnahme ratsam. Sollten Sie keine Telefonnummer der Redaktion oder des Sekretariats finden, fragen Sie in der Zentrale nach. Haben Sie den zuständigen Redakteur erreicht, unterbreiten Sie ihm Ihr Angebot. Erklären Sie ihm die Besonderheiten Ihres Produktes und den Mehrwert für seine Leserschaft. Loten Sie in diesem Schritt auch die Bedingungen für eine Platzierung in dem Medium aus:

  • Gibt es beispielsweise einen Mindestgewinnwert oder eine Setup-Fee?
  • Wo fände die Platzierung statt, redaktionell oder im Rätsel-Bereich?
  • Ist es möglich, Ihren Link und /oder Ihr Logo einzubinden?
  • Werden Links bei Online-Medien als follow- (klickbar) oder nofollow-(nicht klickbar) Variante abgebildet?

Wenn Sie diese Fragen geklärt haben und ein beiderseitiges Interesse an einer Zusammenarbeit besteht, schicken Sie dem Redakteur eine E-Mail mit weiteren Informationen und Bildmaterial. Bereiten Sie diese übersichtlich auf und vermeiden Sie zu große Anhänge.

In manchen Fällen erreichen Sie beim Medium keinen Ansprechpartner, sondern erhalten eine E-Mail-Adresse. In diesem Falle verschicken Sie die E-Mail mit Bild- und Infomaterial sofort.

3. Das richtige Bildmaterial

Beispiel einer MedienkooperationBieten Sie dem Redakteur eine Auswahl verschiedener Bilder an und senden Sie Ihr Logo mit. Verfügen Sie über viel unterschiedliches Material, versenden Sie die Auswahl im Kleinformat zum Beispiel als Thumbnail. Wählen Sie das Bildmaterial zielgruppengerecht nach Medium aus.
Beachten Sie bei der Auswahl des Bildmaterials weiterhin, dass es qualitativ hochwertig, aber nicht zu groß sein sollte. Im besten Falle eignet sich Ihr Foto bereits zum Druck und verfügt über eine Auflösung von 300 dpi.

4. Kosten: Bei Setup-Fees nicht abschrecken lassen

Heutzutage bieten viele Zeitschriften und Portale Medienkooperationen nur gegen eine Aufwandsentschädigung an: Neben dem häufigen Mindestgewinnwert fällt eine zusätzliche Setup-Fee an. Diese nutzen Medien als Produktionskostenzuschuss oder, um das Gewinnspiel online zusätzlich zu bewerben. So weisen größere Portale wie t-online.de auf mehreren Unterseiten auf ein Gewinnspiel hin und generieren zusätzlichen Traffic. Andere Unternehmen posten Ihre Gewinnspiele zusätzlich auf Facebook. Lassen Sie sich deshalb von anfallenden Kosten nicht gleich abschrecken, sondern prüfen Sie, ob sich ein Gewinnspiel trotz Zusatzkosten lohnt. Oftmals wäre eine Werbeschaltung deutlich teurer!

5. Timing ist alles

Überlegen Sie sich im Vorfeld Ihrer Kooperationsanfrage, ob ein bestimmtes Timing anvisiert werden soll – und planen Sie Ihre Kooperationen in einem solchen Falle langfristig. Einige Medien, insbesondere aus dem Printbereich, haben lange Vorlaufzeiten und sind mehrere Monate im Voraus „ausgebucht“.

Informieren Sie sich weiterhin über die Dauer des Gewinnspiels. Bei Online-Kooperationen ist interessant zu wissen, ob das Gewinnspiel und die Links als Hyperlinks nach Ablauf auf der Seite bestehen bleiben.

6. Abwicklung und Freigaben

Viele Medien freuen sich darüber, wenn Sie ihnen passende Texte zur Verfügung stellen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um Texte mit allen für Sie wichtigen Inhalten vorzubereiten. Achten Sie dabei auf eine zielgruppengerechte Ansprache und auf die Zeichenzahl, die viele Medien vorgeben.
Klären Sie in diesem Schritt auch, wer den Gewinnversand übernimmt: Sie oder das Medium. Übernehmen Sie den Versand nach Ablauf des Gewinnspiels selbst, vergessen Sie nicht, ein freundliches Anschreiben an die Gewinner zu formulieren.

Zu guter Letzt: Bitten Sie Ihren Kooperationspartner um eine Freigabe des Gewinnspiels, um Aufbau und Inhalt zu prüfen: Sind alle relevanten Informationen genannt und Links intergiert?

Fazit:

Eine Medienkooperation ist eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Medien. Mit überschaubarem Budget können Sie eine große Reichweite erzielen und sich positiv in den Medien darstellen. Gleichzeitig stärken Sie die Zusammenarbeit mit Medien selbst.

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Ein Beitrag von Anika Hergert

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