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6 Tipps für einen erfolgreichen Corporate Blog

12.Oktober 2016 - Public Relations -

Blogbeiträge bieten Unternehmen eine gute Möglichkeit, Ihre Zielgruppen zu erreichen. Wertvolle Praxistipps sowie das Auseinandersetzen mit den Anliegen und Fragen Ihrer Leser und Kunden vermitteln qualitatives Expertenwissen. Darüber hinaus können Sie das Vertrauen Ihrer Zielgruppe gewinnen. Doch worauf sollten Sie dabei achten? Welche Fehler sollten Sie in Ihren Blogbeiträgen unbedingt vermeiden? Und wie können Sie Ihre Beiträge für Ihren Corporate Blog langfristig optimieren? Wir haben uns das Webinar von Henrike Dibbern von HOPPE 7 angehört und die wichtigsten Aspekte in sechs kurzen Tipps zusammengefasst.

Corporate-Blog

1. Achten Sie auf eine kurze und prägnante Überschrift

Die Überschrift ist der wichtigste Bestandteil Ihres Blogartikels und entscheidet letztendlich darüber, ob Leser Ihren Beitrag überhaupt anklicken. Henrike Dibbern bezeichnet die Überschrift daher auch als „Sneak Peak auf den Text“, der dem Leser einen ersten Vorgeschmack auf den weiteren Themenverlauf gibt.

Um den Leser anzusprechen, sollten Sie zunächst auf eine kurze und prägnante Überschrift achten, die 55 Zeichen (ohne Leerzeichen) nicht überschreitet. Das hat ganz nebenbei auch den Vorteil, dass Ihre Überschrift auf die Google-Suche optimiert ist und wird nicht unerwünscht verkürzt. Nutzen Sie dafür Tools, wie den Snippet Generator. Dieser ermöglicht Ihnen eine Vorschau der Google-Anzeige, in der sie sehen, ob ihre Überschrift zu lang ist. Denn: In erster Linie kommt es nicht auf die Anzahl der Wörter, sondern auf die Anzahl der Pixel von maximal 512 an. Ein W nimmt zum Beispiel mehr Volumen in Anspruch als ein I. Weitere Tipps zu diesem Thema, finden Sie hier.

2. Wählen Sie reichenweitenstarke Themen

Wählen Sie ein Thema von dem Sie wissen, dass es viele Menschen interessiert! Die Form Ihres Beitrags sollte bereits in der Überschrift erkennbar sein. So erreichen Sie mehr Leser und erzielen eine höhere Reichweite. Beliebte Artikel sind unter anderem Ratgeber. Auch Fragen in Überschriften, die der Blogbeitrag beantwortet, erfreuen sich zunehmend an Beliebtheit. Tutorials, Zahlen und Listen stehen ebenfalls hoch im Kurs. Direkte Ansprachen in der Überschrift holen den Leser bereits zu Beginn ab. Ebenfalls interessant: Gegenteile in der Überschrift. Schreiben Sie darüber, was der Leser nicht tun sollte.

3. Berücksichtigen Sie die User Experience

Das A und O für jeden Blogbeitrag: Dem Leser das Lesen leicht machen. Wie? Ganz einfach! Zwischenüberschriften und Absätze erleichtern nicht nur Ihnen das Strukturieren Ihres Beitrags, sondern helfen auch dem Leser. Anhand der Überschriften kann er sich am Text entlanghangeln und Abschnitte überspringen, die ihn nicht interessieren.

Auch eingebaute Links machen sich gut. Ideal sind Verlinkungen auf eigene weiterführende Blogbeiträge. Passen diese nicht zum behandelten Thema, bieten sich externe Verlinkungen auf Expertenseiten und Studien an. So profitieren Ihre Leser zusätzlich von dem erweiterten Wissen. Heben Sie wichtige Textpassagen durch Fett-Markierungen hervor. Aber bitte keine ganzen Absätze markieren. Auch Aufzählungen können Ihren Beitrag auflockern.

4. Kommunizieren Sie mit Ihren Lesern

Wählen Sie eine direkte und persönliche Ansprache. Dies erhöht nicht nur die Aufmerksamkeitsspanne und die Lesebereitschaft Ihrer Zielgruppe, sondern auch den direkten Austausch. Dadurch können Sie leicht überprüfen, ob Ihre Inhalte und Themen von Relevanz für Ihre Zielgruppe sind. Gleichen Sie zukünftige Blogbeiträge daran an, um den Anliegen Ihrer Leser gerecht zu werden.

5. Verlieren Sie Ihre Zielgruppe nicht aus den Augen

Informative Blogbeiträge, spannende Geschichten und hübsche Bilder – all das nützt Ihnen nichts, wenn Sie sich nicht an Ihrer Zielgruppe orientieren! Sie wollen nicht irgendjemanden mit Ihrem Blogbeitrag erreichen, sondern verfolgen mit der Bereitstellung kostenloser Inhalte strategische Ziele. Wenn Sie es schaffen die richtigen Leute anzusprechen, positionieren Sie sich als Experte und stärken die Reputation Ihres Unternehmens. Zudem erzielen Sie mehr Aufmerksamkeit und steigern langfristig Ihren Umsatz.

Gerade bei der Zielsetzung gelten Personas als geläufige Methode, um zu prüfen, ob Sie die richtigen Ziele verfolgen. Für jeden Blogbeitrag gilt: Führen Sie sich Ihre Zielgruppen-Profile wortwörtlich vor Augen und legen Sie sich diese ausgedruckt auf Ihren Schreibtisch.

6. Vermeiden Sie diese 5 No-Gos

Ein gelungener Blogbeitrag kann an vielen Stationen scheitern. Lassen Sie daher Ihren Text in jeden Fall von einem Kollegen Korrektur lesen, bevor Sie ihn veröffentlichen. Tools wie Wortliga sind kostenlos und zeigen Ihnen neben den gängigen Rechtschreib- und Grammatikfehlern auch Stilfehler auf, die Sie sonst vermutlich übersehen.

Folgende Strukturen sollten Sie vermeiden:

  • Passivkonstruktionen
  • Lange Schachtelsätze
  • Wiederholungen
  • Worte, die auf „ung“, „keit“ und „heit“ enden
  • Verneinungen

Auf keinen Fall sollten Sie Ihren Beitrag an dem gleichen Tag veröffentlichen, an dem Sie bereits fünf Stunden geschrieben haben. Ein paar Stunden Pause wirken Wunder. Oftmals fallen viele Fehler erst beim zweiten Lesen auf.

Sie sehen: Einen Blogbeitrag zu schreiben ist kein Hexenwerk! Mit diesen sechs Schritten können Sie Ihren Content und die Struktur Ihres Corporate Blogs nachhaltig verbessern. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg bei Ihrem nächsten Blogbeitrag!

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Ein Beitrag von Judith Veith

Judith Veith ist seit Mitte 2019 Teil des Aufgesang-Teams, absolvierte zunächst ein Traineeship und arbeitet mittlerweile als Junior PR- und Content-Marketing-Managerin bei uns. Spezialisiert hat sie sich in unserer Agentur vor allem auf die Marketing-Automation, genauer gesagt auf das E-Mail-Marketing und das interne Projektmanagement. Judith entschied sich nach ihrem Bachelor-Abschluss 2017 im Studienfach Public Relations, in ihrer Wahl-Heimat Hannover zu bleiben und auch ihr Master-Studium im Kommunikationsmanagement hier abzuschließen. Während des Studiums interessierte sich Judith besonders für die PR- und Online-Konzeption und beschäftigte sich in Forschungsarbeiten intensiv mit Influencer Relations und Employer Branding. Außerdem verbrachte Judith bereits vor ein paar Jahren ihr Praxissemester bei Aufgesang und fand nach Abschluss des Studiums wieder zu uns zurück. Um ihren Kopf freizubekommen, dreht Judith gerne die ein oder andere Pirouette auf dem Eis, erweitert ihre Backkünste mit neuen Rezepten oder träumt davon, alle griechischen Inseln zu bereisen.



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